Cinderella Story. -Nicht!

Das ist einfach mal so ne Liebesgeschichte. Oder auch nicht.
Das weiß ich selbst noch nicht so genau.
Also einfach vielleicht mal lesen, Meinung abgeben und bewerten.
Wäre toll.
Dankeschön. c:
-Tom.♥

Mittwoch, 24. August 2011

Wichtige Entscheidung. c:

Also. Hallo. c:
Ich habe mir überlegt, dass ich diese Geschichte nicht aufgeben werde. Ich werde sie zu ende schreiben, aber ich will, dass die restlichen Kapitel auch gut werden. Und das werden sie nur, wenn ich wirklich Lust zum Schreiben habe.
Also wird diese Geschichte demnächst weitergeschrieben. Jetzt ist hier erstmal Pause.

Aber ich werde einen neuen Blog erstellen, in dem ich Kurzgeschichten schreibe. c:
Den erstelle ich gleich. Ich hab gerade n bisschen Zeit und dann schreib ich auch gleich eine.

Die dauern auch nicht so lange und dazu habe ich wahrscheinlich auch mehr Lust. c: 
-Tom.♥

Dienstag, 23. August 2011

I'm sorry. x:

Ein fettes sorry, Leute. x:
Ich weiß, ich hab so lange nicht geschrieben, aber ich hab irgendwie keine Lust mehr.

Ich weiß auch nicht. Vielleicht lass ich den Blog. Oder ich lösch ihn und mach n Neuen. 
Und da kommen Kurzgeschichten rein.
So mit 3-4Kapitel. Ganz verschiedene dann, weil ich es langweilig finde, so lange an einer Geschichte zu sitzen. o:
Ich glaub, so mach ich das. c:

Freitag, 12. August 2011

Kapitel l4. Endlich!*-*

Sohoo. Hier ist dann mal das Kapitel.
Scheiße, hat das lange gedauert. Ich habe jetzt so lange nicht mehr geschrieben, da muss ich erstmal wieder reinkommen. Deswegen finde ich es auch total miserabel, aber überzeugt euch selbst. <':
Und danke an die, die an dem Voting teilgenommen haben.

Morgen kommt dann das nächste, wegen dem Namen.
Danke an alle, die Ideen vorgeschlagen haben. c:
Und jetzt will ich nicht viel labern.
Einfach bewerten und Meinung dalassen. 

-Danke, Tommi.♥

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"Ich, ich...", stotterte Luca, wich ihren Blicken aus und sah sich im Zimmer um.
Seine Augen blieben an dem dunkel verhangenen Himmel hängen.
Kein Sonnenstrahl konnte sich einen Weg auf die Erde bahnen.
Die Straßenlampen waren schon angeschaltet.
"Du,du..?", fragte Sam genervt.
Eine Sache, die sie hasste; Wenn man sich nicht ausquatschen kann.
"..ziehe weg.", beendete er den Satz.
Sam stockte der Atem.
Ihr Mund stand offen und ihre Augen waren geweitet.
Hatte sie richtig gehört? Luca würde wegziehen?
"Wohin?", fragte sie monoton und blickte durch ihn hindurch an die Wand.
Ihre Augen taten weh, dennoch wollte sie nicht zwinkern. Sie konnte es gar nicht. Sie konnte sich nicht bewegen.
"Nach Eichstätt.", murmelte er und krazte sich am Hinterkopf.
"Wohin?!", noch nie hatte Sam davon gehört.
Für sie klang es nach "am Arsch der Welt".
"Eichstätt.", wiederholte er.
"Ich hab dich schon verstanden!", fuhr sie ihn an.
"Das ist in Bayern.", erklärte er.
"Aha."
Bayern. Wie weit war das denn entfernt?, fragte Sam sich und blinzelte die Tränen weg.
"785Kilometer.", flüsterte Luca.
"Was?", sie schreckte aus ihren Gedanken und schaute ihm in die braunen, leeren Augen, die ihr Strahlen verloren hatten.
"Du hast gefragt, wie weit das von hier ist. Ich hab es gegooglet. Eichstätt ist 785Kilometer von Kiel entfernt, Sam."
785Kilometer. 785Kilometer. 785Kilometer. 785Kilometer.
Die Zahlen brannten sich in ihren Kopf. Kurz schloss sie die Augen.
Doch die Zahlen verschwanden einfach nicht.
Sam blieb die Luft weg.
Sie versuchte Luft einzusaugen, doch es ging nicht.
Alles verschwamm vor ihren Augen.
Das nächste, was sie mitbekam, war, wie jemand an ihr rüttelte.
"Sam! Sam!", hörte sie ganz leise irgendwo in ihrem Kopf.
Ein Stechen durchzog ihren Kopf.
So schnell, wie es gekommmen war, war es auch wieder weg.
Langsam öffnete sie die Augen. Alles war so hell und ihr Schädel brummte.
Vor ihr hockte ein besorgter Luca, der ihr über den Kopf strich.
"Brauchst du was?", fragte er leise.
"Mach bitte das Licht aus.", bat sie und rieb sich die Stirn.
Er nickte kurz, stand auf und schaltete den Lichtschalter aus.
"Danke.", nuschelte sie vor sich hin und versuchte, sich hochzustemmen.
"Bleib bitte liegen, Sam.", zaghaft drückte er sie wieder in seine vielen Kissen.
Und dann kamen sie. Die Tränen. Sam versuchte erst gar nicht, sie zu unterdrücken.
Wie auch? Das schaffte sie noch nie. Tränen einfach weglächeln.
"Hey..", begann Luca, um sie zu trösten, doch was sollte er schon sagen?
"Rutsch rüber.", befahl er stattdessen.
Sam legte sich nach ganz innen in sein Bett.
Das Lattenrost knartschte kurz gequält auf, als er sich neben sie quetschte.
Sie hob ihren Kopf, damit er seinen Arm darunter schieben konnte und drückte sie an sich.
Langsam beruhigte sich Sams Atem. Er wurde schwerer. Genauso, wie ihre Augenlider.
Und schon war sie eingeschlafen.
"Ich liebe dich, Sam.", flüsterte Luca und wischte sich eine Träne weg, die an seiner Nasenspitze hing und kitzelte.
Noch eine Weile lag er wach und beobachtete Sam, wie sie lächelte.
Dann schlief auch er ein.
Sam, die schon länger wach war, starrte an die Decke.
"Ich liebe dich.", hörte Sam auf einmal.
"Ich dich auch, Luca.", antwortete sie und blickte liebevoll zu ihm.
Dann erst bemerkte sie, dass er seine Augen noch geschlossen hatte und tief und fest schlief.
"Ich will nicht weg von dir. Du bist doch alles.", nuschelte er weiter und bewegte nervös seinen Kopf zur Seite.
"Ich will das nicht. Ich will das nicht. Ich will das nicht.", sagte er energisch, war aber immer noch im Tiefschlaf.
"Psssssscht.", versuchte Sam ihn zu beruhigen, doch Luca hörte nicht auf, seinen Kopf hin- und her zu werfen.
Sam bekam ein wenig Angst, da sie sich so eingeengt fühlte und drückte sich auf Luca, der hochschreckte.
"Sam, verdammt! Was machst du denn da?!", fragte er erschrocken.
"Willst du nicht, dass ich dich umarme?", fragte sie traurig, löste sich von ihm und setzte sich auf.
"So war das doch nicht gemeint, aber du hast mich erschreckt.", versuchte er sich zu entschuldigen.
"Achso."
"Es tut mir doch leid, Schatz..", er fasste ihr behutsam an den Oberarm, doch sie strich seine Hand grob weg.
"Wann ziehst du denn um?", fragte sie.
"In zwei Wochen ist das Haus fertig renoviert. Dann bin ich weg."
"Zu den Ferien also?"
"Jap.", gab er nur von sich, kniff die Lippen zusammen und nickte gedankenverloren.
"Du bist süß.", lächelte Sam, als sie an den Traum von Luca denken musste.
"Wie kommt's?", fragte er, zog eine Augenbraue hoch und strahlte sie an.
"Du bist es einfach. Nimm es hin."
"Okay, okay. Ich gebe mich geschlagen.", Luca hob schuldbewusst die Hände.
Sam grinste und legte ihre Lippen auf seine.
Er gab nach und viel nach hinten. Mit einem leichten Knall schlug sein Kopf auf dem Boden auf.
Sam lag auf ihm. Total verknotet befanden sie sich zwischen Bett und  kaltem Fußboden.
"Lass uns zum See gehen.", schlug Luca vor, als sie sich völlig außer Atem voneinander lösten.
Sie nickte begeistert und stand mühsam auf.
Er gab ihr eine Jogginhose und einen Pullover von sich und zog sich selbst schnell an.
Die Klamotten waren ihr eindeutig zu groß, doch das störte Sam nicht.
Träumend und mit geschlossenen Augen atmete sie tief den Duft des Pullovers ein.
Lucas Duft.
Hand in Hand machten sie sich also dann endlich auf den Weg zum See.
Ein paar Schwäne und Enten drehten ihre Runden im Wasser.
Ein kleines Kind fütterte die Enten und Fische mit ihrer Oma.
Es lachte glücklich laut auf.
Sam steuerte auf das Wasser zu und zog Luca hinter sich her.
Er selbst wollte sich aber auf die freie Bank setzen.
"Lass uns doch auf die Bank gehen."
"Ich mag aber lieber zum Wasser."
Er brummte irgendetwas vor sich hin.
"Wir machen doch eh immer das, was du willst!", sagte Sam wütend und ließ seine Hand los.
"Stimmt doch gar nicht?!"
"Natürlich stimmt das!"
"Ach ja?! Dann nenn mir mal n Beispiel!", forderte er und verschränkte sauer die Arme vor der Brust.
"Lass uns spazieren gehen. Lass uns zu Mc's gehen. Lass uns heute dies machen. Lass uns morgen das machen. Mach das lieber so, Sam.", äffte sie ihn nach.
"Du sagst doch nie was dagegen!"
"Ja. Was soll ich da denn auch sagen?! Dazu fehlen mir halt die Worte!", schrie sie lauter, als gewollt und marschierte trotzig davon.
"Boah!", Luca blieb zurück.
Eigentlich sollte er ihr hinterher laufen, oder?
Nö. Wieso denn?
Er hatte recht. Nicht Sam. Sam musste immer Recht haben.
Total wütend ließ er sich auf die Bank fallen und beobachtete die alte Frau mit dem Kind.


Dienstag, 2. August 2011

Kapitel 13. ♥

So.
Letztes Kapitel vor der Internetlosen Woche.
Und in der Woche werde ich keinen Gedanken an diese Geschichte hier verschwenden. Ich werde nicht eine Zeile schreiben.
ich werde diese Woche genießen und surfen gehen. Oder zocken.
Ich werde die Nächte durchmachen und skaten.
Ich werde lachen und einfach eine geile Zeit haben.

Und dann, wenn ich wieder Internet habe, dann wird ein unglaubliches Kapitel kommen.
Und das wird euch dann umhauen, weil ich gaaanz viele neue Ideen habe. c:
Und noch gaaaanz wichtig;
Ich habe dieses Voting gelöscht.

Es wird eh n gutes Ende haben. :D
Aber jetzt stellt sich die Frage mit wem?
Das müsst ihr abstimmen.

Und wenn ihr das nicht getan habt, lass ich alle sterben. Dann hat sich das mit "Happy-End". :D
Vielen Dank für's Lesen. :*
Bis in ungefähr einer Woche dann. x:
-Tom.♥

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Nach einer Weile brach Luca die Stille.
"Sam? Es war echt wunderschön, aber wir kennen uns noch kaum.. Ich würde gern alles über dich wissen."
"Alles..?", fragte sie zögerlich.
"Ja. Alles."
"Zum Beispiel?", hackte sie nach.
"Zum Beispiel sehe ich öfters, wie du dich mit deiner Mutter streitest. Wenn ich mit Jesus an eurem Haus vorbei gehe und ein Fenster offen ist höre ich es, wie ihr euch streitet."
"Achso. Hm.. Ja.. Ist halt. Keine Ahnung.", Sam fehlten die Worte. Wie ungern sie darüber sprach.
Sie konnte ja über vieles reden, aber nicht über ihre Mutter. Aber konnte sie diese Frau eigentlich Mutter nennen?
Eine Frau, die sie den ganzen Tag anschrie.
Eine Frau, die nie für sie da war.
Eine Frau, die sie wie einen Gegenstand behandelte, konnte man doch nicht als "Mutter" bezeichnen, oder?
"Ich weiß, dass wir uns noch nicht sehr lange kennen, aber ich höre ja, wie es ist, wenn sich meine Schwester mit unserer Mutter streitet oder wenn ich mich mit ihr streite und das ist nicht das Gleiche. Bei euch ist es anders. Willst du es mir wirklich nicht sagen, Sam?", Luca sah sie ernst an und strich ihr über die sanfte Wange.
Sie zögerte kurz.
"Sie regt mich auf, Luca. Sie regt mich einfach auf. 'Sam. Tu dies. Mach das. Räum das weg. Mach das hier sauber. Pass auf Jakie auf.", sie wurde etwas lauter und regte sich schrecklich auf.
Was sollte Luca dazu denn sagen? Ihm fiel einfach nichts ein.
"Hm..", machte er nur nachdenklich.
"Ich wette, du gibst ihr recht. Ist doch so, oder?!"
"Nein, man!", sagte er empört.
"Es tut mir leid. Ich wollte dich nicht so anmachen.", entschuldigte sie und drückte sich an ihn.
"Ist okay, Süße.", lächelte er und küsste sie auf den Scheitel.
"Und wo ist dein Vater?", wollte er wissen.
Alles wollte er wissen. Alles über Sam.
Über ihre Gedanken.
Über ihre Gefühle.
Über ihr Leben.
Über sie.
"Ich weiß nicht. Ich kenne ihn nicht.", zuckte sie mit den Schultern.
"Oh.. Okay.."
"Und jetzt zu dir. Erzähl mir was über dich. Mit wem lebst du zusammen?", wollte Sam wissen, um von sich abzulenken.
Sie hasste es, darüber zu reden. Wenn sie über ihre kaputte Familie sprach, kam sie sich immer so asozial vor.
"Mit meiner Mutter und meiner kleinen Schwester.", grinste er.
"Und dein Dad? Was ist mit dem?"
Sam setzte sich auf. Da es kalt war, hatte sie sich etwas übergezogen.
Luca strahlte Wärme aus. Dicht an ihn gekuschelt im Schein der Kerzen und Sterne saßen sie da und erzählten sich alles.
Jede einzelne Kleinigkeit wurde ausgetauscht.
Jeder Gedanke, jede Angst, jedes Gefühl. Alles.
"Mein Dad hat meine Mutter betrogen.", gab er leise zu.
Es bedrückte ihn immer noch sehr, auch wenn es schon so lange her war.
Über so etwas konnte er nicht einfach hinweg kommen..
"Oh.. Das, das tut mir leid..", Sam kam sich doof vor. Das war so, wie wenn man erfährt, dass zum Beispiel die Oma von einem Freund stirbt. Dazu fällt einem dann nie was ein.
Und wenn jemand stirbt, sagt man nicht "Mein Beileid".
In solchen Situationen kommt man sich einfach total unwohl vor.
Es wurde still. Verdammt still.
Und diesmal war es kein angenehmes Schweigen. Es war furchtbar.
Rosa-Rote Streifen bildeten sich am Himmel. Die Sterne verblassten, die Vögel fingen an, leise zu zwitschern, die Sonne ging auf.
Es würde warm werden.
Keine Wolke war am Himmel zu sehen.
Und es war so früh schon verdammt warm.
Die leichte Brise war verschwunden. Kein Blatt raschelte. Kein Grashalm bewegte sich.
Es war einfach total still und ruhig, außer die Vögel, die langsam erwachten.
Ein wunderschöner Sonntag begann.
"Ich muss jetzt nach Hause.", fiel Sam ein.
Ihr Bruder, der immer noch allein war, war nicht so der Langschläfer und war spätestens um halb acht auf den Beinen. Und mit sechs Jahren bekommt man schon einen Schock, wenn man auf einmal allein ist.
Sam stand langsam auf. Lucas Augen lagen auf ihr. Durchdringend. Wie das Meer sahen sie aus.
Dunkelblau. Und einfach wunderschön.
Er dachte an irgendetwas. Das merkte sie. Aber Sam wusste nicht, in welche Richtung es ging.
Nur, dass es etwas Gutes sein musste, da sich ein breites Grinsen in seinem Gesicht bildete.
Schwerfällig hiefte auch er sich hoch, packte die Sachen in einen Rucksack und nahm Sams Hand.
Auf den Straßen herrschte der morgentliche Verkehr. Zwar nicht so stark, da es Sonntag war, aber dennoch waren viele Leute unterwegs.
Bei ihr angekommen, küsste Luca sie noch einmal leidenschaftlich.
Mit einem Winken ging der die Straße entlang.
Sam sah ihm nach. Bis er aus ihrer Sichtweite war.
Dann ging sie langsam nach oben.
Jakie schlief zum Glück noch.
Schnell machte sie Frühstück, da es nicht mehr lange dauern würde, bis er aufwachte.
Total verschlafen und mit dem Kuscheldino, der auf dem Boden hing, da er noch so klein war, tapste er in die Küche und strich sich den Schlaf aus den Augen.
"Guten Morgen.", murmelte er total müde.
"Guten Morgen, mein Schatz.", lächelte sie und gab ihm einen Kuss auf den Mund. So, wie jeden Morgen.
"Hast du gut geschlafen?", fragte sie nach und legte ihm eine Scheibe Toast auf den Teller.
Er nickte nur und streckte sich herzhaft.
Seine Füße, die in der Luft baumelten, weil er nicht auf den Boden kam, stieß er sich am Tischbein.
"Autsch.", fluchte er leise und drüchte auf die schmerzende Stelle.
"Gehst du dir Socken anziehen? Deine Füße sind so kalt.", sagte Sam, die sich Jakes Fuß angesehen hatte, da dieser ein wenig blau anlief.
Er nickte nur und humpelte in sein Zimmer, um sich ein paar dicke Socken anzuziehen.
Als er wiederkam, frühstückten sie gemeinsam.
"Guten Morgen.", die Haustür wurde schnell aufgeschlossen und gleich wieder zugeschlagen.
Ihre Mutter kam herein und gab Jake einen Kuss auf den Kopf. Sam ignorierte sie dabei komplett.
Doch störte sie es nicht. Es war schon immer so gewesen.
Zu Sams Pech war dies ein verlängertes Wochenende. Und ihre Mutter hatte frei, da am Dienstag ein Feiertag war.
"Mama?", fragte Sam leise.
"Ja?"
"Darf ich nachher raus?", fragte sie hoffnungsvoll.
"Wohin?", ihre Mutter sah sie durchdringend an. Mit ihren blau-grauen Augen, die nie liebenswert schienen, wenn sie ihre eigene Tochter ansah. Sie waren kalt.
"Zu Luca. Der wohnt hier die Straße runter.", beschämt senkte sie den Blick.
"Was willst du denn bei dem?!", keifte sie.
"Halt nur mit ihm abhängen so. Freunde unso.."
"Ja. na gut. Ausnahmsweise.", gab sie nach. Es war das erste Mal, dass Sam sowas von ihrer Mutter hörte.
"Dankeschön.", strahlte sie und umarmte sie schnell.
Erika, wie sie hieß, ließ es sogar zu. Dennoch umarmte sie ihre Tochter nicht zurück.
Sam machte sich so schnell es ging fertig und war auch schon verschwunden, bevor Erika es sich anders überlegen konnte.
Sie stürmte die Straße wie bei einem Sprint entlang und kam völlig außer Atem bei Luca an.
Als sie wieder einigermaßen Luft bekam, klingelte sie.
Eine hübsche Frau mit den selben Augen, wie Luca, öffnete.
Ihre Haare waren dunkelrot. Eher Kastanien-Farben.
Und gingen ihr bis zu den Schultern.
Um ihre Augen herum hatte sie leichte Falten.
Aber nur ganz zart.
Sie war ziemlich groß. Geschätzte 1,80.
Sam musste ein wenig zu ihr hinauf gucken.
Sehr sympatisch wirkte sie.
"Hallo. Was kann ich für dich tun?", fragte sie freundlich und schenkte Sam ein warmes, herzliches Lächeln.
"Ich wollte zu Luca.", lächelte Sam.
"Einen Moment, bitte."
Lucas Mutter lehnte die Tür an und rief seinen Namen.
Kurz darauf quetschte er sich durch die angelehnte Tür.
"Hey.", lächelte er, zog Sam an sich ran und küsste ihre weichen Lippen.
"Was machst du hier?", fügte er hinzu und sah ihr liebevoll in die Augen.
"Ich wollte dich sehen.", strahlte sie, machte sich größer, indem sie sich auf ihre Zehenspitzen stellte und küsste ihn auf die Nasenspitze.
Luca lächelte nur.
"Wollen wir in mein Zimmer oder raus?", fragte er und verschränkte seine Finger mit ihren.
"Eh.. Zu dir.", grinste sie.
"Ich muss was mit dir besprechen, Sam.", sagte er ernst, hielt ihr die Tür auf und führte sie ins Obergeschoss.
Die hinterste Tür war leicht angelehnt und war Lucas Zimmer.
Es war weiß. Nicht gestrichen also.
Er hatte ein riesiges Fenster.
Dadurch strahlte es hell herein.
Sein ganzes Zimmer war hell beleuchtet.
Sein Bett war ein Einzelbett mit zwei Bettkästen.
Ein großer Kleiderschrank stand in einer der Ecken.
"Setz' dich.", Luca deutete auf das Bett. Sam nickte und ließ sich fallen.
"Was gibt's denn zum Besprechen?", wollte sie wissen und lehnte ihren Kopf an die Wand.
"Also eh. Du darfst aber nicht ausrasten, ja?", nervös ging er im Zimmer auf und ab.
"Luca?! Was ist passiert?", Sam setzte sich aufrecht hin und guckte ihn geschockt an.