Sohoo. Hier ist dann mal das Kapitel.
Scheiße, hat das lange gedauert. Ich habe jetzt so lange nicht mehr geschrieben, da muss ich erstmal wieder reinkommen. Deswegen finde ich es auch total miserabel, aber überzeugt euch selbst. <':
Und danke an die, die an dem Voting teilgenommen haben.
Morgen kommt dann das nächste, wegen dem Namen.
Danke an alle, die Ideen vorgeschlagen haben. c:
Und jetzt will ich nicht viel labern.
Einfach bewerten und Meinung dalassen.
-Danke, Tommi.♥
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"Ich, ich...", stotterte Luca, wich ihren Blicken aus und sah sich im Zimmer um.
Seine Augen blieben an dem dunkel verhangenen Himmel hängen.
Kein Sonnenstrahl konnte sich einen Weg auf die Erde bahnen.
Die Straßenlampen waren schon angeschaltet.
"Du,du..?", fragte Sam genervt.
Eine Sache, die sie hasste; Wenn man sich nicht ausquatschen kann.
"..ziehe weg.", beendete er den Satz.
Sam stockte der Atem.
Ihr Mund stand offen und ihre Augen waren geweitet.
Hatte sie richtig gehört? Luca würde wegziehen?
"Wohin?", fragte sie monoton und blickte durch ihn hindurch an die Wand.
Ihre Augen taten weh, dennoch wollte sie nicht zwinkern. Sie konnte es gar nicht. Sie konnte sich nicht bewegen.
"Nach Eichstätt.", murmelte er und krazte sich am Hinterkopf.
"Wohin?!", noch nie hatte Sam davon gehört.
Für sie klang es nach "am Arsch der Welt".
"Eichstätt.", wiederholte er.
"Ich hab dich schon verstanden!", fuhr sie ihn an.
"Das ist in Bayern.", erklärte er.
"Aha."
Bayern. Wie weit war das denn entfernt?, fragte Sam sich und blinzelte die Tränen weg.
"785Kilometer.", flüsterte Luca.
"Was?", sie schreckte aus ihren Gedanken und schaute ihm in die braunen, leeren Augen, die ihr Strahlen verloren hatten.
"Du hast gefragt, wie weit das von hier ist. Ich hab es gegooglet. Eichstätt ist 785Kilometer von Kiel entfernt, Sam."
785Kilometer. 785Kilometer. 785Kilometer. 785Kilometer.
Die Zahlen brannten sich in ihren Kopf. Kurz schloss sie die Augen.
Doch die Zahlen verschwanden einfach nicht.
Sam blieb die Luft weg.
Sie versuchte Luft einzusaugen, doch es ging nicht.
Alles verschwamm vor ihren Augen.
Das nächste, was sie mitbekam, war, wie jemand an ihr rüttelte.
"Sam! Sam!", hörte sie ganz leise irgendwo in ihrem Kopf.
Ein Stechen durchzog ihren Kopf.
So schnell, wie es gekommmen war, war es auch wieder weg.
Langsam öffnete sie die Augen. Alles war so hell und ihr Schädel brummte.
Vor ihr hockte ein besorgter Luca, der ihr über den Kopf strich.
"Brauchst du was?", fragte er leise.
"Mach bitte das Licht aus.", bat sie und rieb sich die Stirn.
Er nickte kurz, stand auf und schaltete den Lichtschalter aus.
"Danke.", nuschelte sie vor sich hin und versuchte, sich hochzustemmen.
"Bleib bitte liegen, Sam.", zaghaft drückte er sie wieder in seine vielen Kissen.
Und dann kamen sie. Die Tränen. Sam versuchte erst gar nicht, sie zu unterdrücken.
Wie auch? Das schaffte sie noch nie. Tränen einfach weglächeln.
"Hey..", begann Luca, um sie zu trösten, doch was sollte er schon sagen?
"Rutsch rüber.", befahl er stattdessen.
Sam legte sich nach ganz innen in sein Bett.
Das Lattenrost knartschte kurz gequält auf, als er sich neben sie quetschte.
Sie hob ihren Kopf, damit er seinen Arm darunter schieben konnte und drückte sie an sich.
Langsam beruhigte sich Sams Atem. Er wurde schwerer. Genauso, wie ihre Augenlider.
Und schon war sie eingeschlafen.
"Ich liebe dich, Sam.", flüsterte Luca und wischte sich eine Träne weg, die an seiner Nasenspitze hing und kitzelte.
Noch eine Weile lag er wach und beobachtete Sam, wie sie lächelte.
Dann schlief auch er ein.
Sam, die schon länger wach war, starrte an die Decke.
"Ich liebe dich.", hörte Sam auf einmal.
"Ich dich auch, Luca.", antwortete sie und blickte liebevoll zu ihm.
Dann erst bemerkte sie, dass er seine Augen noch geschlossen hatte und tief und fest schlief.
"Ich will nicht weg von dir. Du bist doch alles.", nuschelte er weiter und bewegte nervös seinen Kopf zur Seite.
"Ich will das nicht. Ich will das nicht. Ich will das nicht.", sagte er energisch, war aber immer noch im Tiefschlaf.
"Psssssscht.", versuchte Sam ihn zu beruhigen, doch Luca hörte nicht auf, seinen Kopf hin- und her zu werfen.
Sam bekam ein wenig Angst, da sie sich so eingeengt fühlte und drückte sich auf Luca, der hochschreckte.
"Sam, verdammt! Was machst du denn da?!", fragte er erschrocken.
"Willst du nicht, dass ich dich umarme?", fragte sie traurig, löste sich von ihm und setzte sich auf.
"So war das doch nicht gemeint, aber du hast mich erschreckt.", versuchte er sich zu entschuldigen.
"Achso."
"Es tut mir doch leid, Schatz..", er fasste ihr behutsam an den Oberarm, doch sie strich seine Hand grob weg.
"Wann ziehst du denn um?", fragte sie.
"In zwei Wochen ist das Haus fertig renoviert. Dann bin ich weg."
"Zu den Ferien also?"
"Jap.", gab er nur von sich, kniff die Lippen zusammen und nickte gedankenverloren.
"Du bist süß.", lächelte Sam, als sie an den Traum von Luca denken musste.
"Wie kommt's?", fragte er, zog eine Augenbraue hoch und strahlte sie an.
"Du bist es einfach. Nimm es hin."
"Okay, okay. Ich gebe mich geschlagen.", Luca hob schuldbewusst die Hände.
Sam grinste und legte ihre Lippen auf seine.
Er gab nach und viel nach hinten. Mit einem leichten Knall schlug sein Kopf auf dem Boden auf.
Sam lag auf ihm. Total verknotet befanden sie sich zwischen Bett und kaltem Fußboden.
"Lass uns zum See gehen.", schlug Luca vor, als sie sich völlig außer Atem voneinander lösten.
Sie nickte begeistert und stand mühsam auf.
Er gab ihr eine Jogginhose und einen Pullover von sich und zog sich selbst schnell an.
Die Klamotten waren ihr eindeutig zu groß, doch das störte Sam nicht.
Träumend und mit geschlossenen Augen atmete sie tief den Duft des Pullovers ein.
Lucas Duft.
Hand in Hand machten sie sich also dann endlich auf den Weg zum See.
Ein paar Schwäne und Enten drehten ihre Runden im Wasser.
Ein kleines Kind fütterte die Enten und Fische mit ihrer Oma.
Es lachte glücklich laut auf.
Sam steuerte auf das Wasser zu und zog Luca hinter sich her.
Er selbst wollte sich aber auf die freie Bank setzen.
"Lass uns doch auf die Bank gehen."
"Ich mag aber lieber zum Wasser."
Er brummte irgendetwas vor sich hin.
"Wir machen doch eh immer das, was du willst!", sagte Sam wütend und ließ seine Hand los.
"Stimmt doch gar nicht?!"
"Natürlich stimmt das!"
"Ach ja?! Dann nenn mir mal n Beispiel!", forderte er und verschränkte sauer die Arme vor der Brust.
"Lass uns spazieren gehen. Lass uns zu Mc's gehen. Lass uns heute dies machen. Lass uns morgen das machen. Mach das lieber so, Sam.", äffte sie ihn nach.
"Du sagst doch nie was dagegen!"
"Ja. Was soll ich da denn auch sagen?! Dazu fehlen mir halt die Worte!", schrie sie lauter, als gewollt und marschierte trotzig davon.
"Boah!", Luca blieb zurück.
Eigentlich sollte er ihr hinterher laufen, oder?
Nö. Wieso denn?
Er hatte recht. Nicht Sam. Sam musste immer Recht haben.
Total wütend ließ er sich auf die Bank fallen und beobachtete die alte Frau mit dem Kind.
soo.. ich hab mir jetzt alles, wirklich ALLES durchgelesen und ich muss sagen; ich LIEBE diese story :D
AntwortenLöschenweiter so!(:
ich habe wegen deiner story mein buch weggelegt !
AntwortenLöschenschreib weiter , bitte !! :)
Ich liebe, liebe, liebe, liebe, liebe diese Geschichte! *-*
AntwortenLöscheno.O ich bin gerade durch zufall auf deinen Blog gekommen. Zuerst hab' ich gedacht les' ich halt mal ein bisschen den Anfang von der Geschichte. Ist sicher nicht so gut. Aber ich muss sagen ich hab' mich geteuscht! Auch wenn ich die Strassenlampen eher als Strassenlaternen bezeichnen würde ( :D ) hab ich die Geschichte von OBEN bis UNEN durch gelesen! hammer! mach weiter so! wenn du lust hast kannst du ja mal bei mir vorbei schau'n!
AntwortenLöschenhttp://my-b-e-a-u-t-i-f-u-l-thing.blogspot.com/