Cinderella Story. -Nicht!

Das ist einfach mal so ne Liebesgeschichte. Oder auch nicht.
Das weiß ich selbst noch nicht so genau.
Also einfach vielleicht mal lesen, Meinung abgeben und bewerten.
Wäre toll.
Dankeschön. c:
-Tom.♥

Mittwoch, 24. August 2011

Wichtige Entscheidung. c:

Also. Hallo. c:
Ich habe mir überlegt, dass ich diese Geschichte nicht aufgeben werde. Ich werde sie zu ende schreiben, aber ich will, dass die restlichen Kapitel auch gut werden. Und das werden sie nur, wenn ich wirklich Lust zum Schreiben habe.
Also wird diese Geschichte demnächst weitergeschrieben. Jetzt ist hier erstmal Pause.

Aber ich werde einen neuen Blog erstellen, in dem ich Kurzgeschichten schreibe. c:
Den erstelle ich gleich. Ich hab gerade n bisschen Zeit und dann schreib ich auch gleich eine.

Die dauern auch nicht so lange und dazu habe ich wahrscheinlich auch mehr Lust. c: 
-Tom.♥

Dienstag, 23. August 2011

I'm sorry. x:

Ein fettes sorry, Leute. x:
Ich weiß, ich hab so lange nicht geschrieben, aber ich hab irgendwie keine Lust mehr.

Ich weiß auch nicht. Vielleicht lass ich den Blog. Oder ich lösch ihn und mach n Neuen. 
Und da kommen Kurzgeschichten rein.
So mit 3-4Kapitel. Ganz verschiedene dann, weil ich es langweilig finde, so lange an einer Geschichte zu sitzen. o:
Ich glaub, so mach ich das. c:

Freitag, 12. August 2011

Kapitel l4. Endlich!*-*

Sohoo. Hier ist dann mal das Kapitel.
Scheiße, hat das lange gedauert. Ich habe jetzt so lange nicht mehr geschrieben, da muss ich erstmal wieder reinkommen. Deswegen finde ich es auch total miserabel, aber überzeugt euch selbst. <':
Und danke an die, die an dem Voting teilgenommen haben.

Morgen kommt dann das nächste, wegen dem Namen.
Danke an alle, die Ideen vorgeschlagen haben. c:
Und jetzt will ich nicht viel labern.
Einfach bewerten und Meinung dalassen. 

-Danke, Tommi.♥

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"Ich, ich...", stotterte Luca, wich ihren Blicken aus und sah sich im Zimmer um.
Seine Augen blieben an dem dunkel verhangenen Himmel hängen.
Kein Sonnenstrahl konnte sich einen Weg auf die Erde bahnen.
Die Straßenlampen waren schon angeschaltet.
"Du,du..?", fragte Sam genervt.
Eine Sache, die sie hasste; Wenn man sich nicht ausquatschen kann.
"..ziehe weg.", beendete er den Satz.
Sam stockte der Atem.
Ihr Mund stand offen und ihre Augen waren geweitet.
Hatte sie richtig gehört? Luca würde wegziehen?
"Wohin?", fragte sie monoton und blickte durch ihn hindurch an die Wand.
Ihre Augen taten weh, dennoch wollte sie nicht zwinkern. Sie konnte es gar nicht. Sie konnte sich nicht bewegen.
"Nach Eichstätt.", murmelte er und krazte sich am Hinterkopf.
"Wohin?!", noch nie hatte Sam davon gehört.
Für sie klang es nach "am Arsch der Welt".
"Eichstätt.", wiederholte er.
"Ich hab dich schon verstanden!", fuhr sie ihn an.
"Das ist in Bayern.", erklärte er.
"Aha."
Bayern. Wie weit war das denn entfernt?, fragte Sam sich und blinzelte die Tränen weg.
"785Kilometer.", flüsterte Luca.
"Was?", sie schreckte aus ihren Gedanken und schaute ihm in die braunen, leeren Augen, die ihr Strahlen verloren hatten.
"Du hast gefragt, wie weit das von hier ist. Ich hab es gegooglet. Eichstätt ist 785Kilometer von Kiel entfernt, Sam."
785Kilometer. 785Kilometer. 785Kilometer. 785Kilometer.
Die Zahlen brannten sich in ihren Kopf. Kurz schloss sie die Augen.
Doch die Zahlen verschwanden einfach nicht.
Sam blieb die Luft weg.
Sie versuchte Luft einzusaugen, doch es ging nicht.
Alles verschwamm vor ihren Augen.
Das nächste, was sie mitbekam, war, wie jemand an ihr rüttelte.
"Sam! Sam!", hörte sie ganz leise irgendwo in ihrem Kopf.
Ein Stechen durchzog ihren Kopf.
So schnell, wie es gekommmen war, war es auch wieder weg.
Langsam öffnete sie die Augen. Alles war so hell und ihr Schädel brummte.
Vor ihr hockte ein besorgter Luca, der ihr über den Kopf strich.
"Brauchst du was?", fragte er leise.
"Mach bitte das Licht aus.", bat sie und rieb sich die Stirn.
Er nickte kurz, stand auf und schaltete den Lichtschalter aus.
"Danke.", nuschelte sie vor sich hin und versuchte, sich hochzustemmen.
"Bleib bitte liegen, Sam.", zaghaft drückte er sie wieder in seine vielen Kissen.
Und dann kamen sie. Die Tränen. Sam versuchte erst gar nicht, sie zu unterdrücken.
Wie auch? Das schaffte sie noch nie. Tränen einfach weglächeln.
"Hey..", begann Luca, um sie zu trösten, doch was sollte er schon sagen?
"Rutsch rüber.", befahl er stattdessen.
Sam legte sich nach ganz innen in sein Bett.
Das Lattenrost knartschte kurz gequält auf, als er sich neben sie quetschte.
Sie hob ihren Kopf, damit er seinen Arm darunter schieben konnte und drückte sie an sich.
Langsam beruhigte sich Sams Atem. Er wurde schwerer. Genauso, wie ihre Augenlider.
Und schon war sie eingeschlafen.
"Ich liebe dich, Sam.", flüsterte Luca und wischte sich eine Träne weg, die an seiner Nasenspitze hing und kitzelte.
Noch eine Weile lag er wach und beobachtete Sam, wie sie lächelte.
Dann schlief auch er ein.
Sam, die schon länger wach war, starrte an die Decke.
"Ich liebe dich.", hörte Sam auf einmal.
"Ich dich auch, Luca.", antwortete sie und blickte liebevoll zu ihm.
Dann erst bemerkte sie, dass er seine Augen noch geschlossen hatte und tief und fest schlief.
"Ich will nicht weg von dir. Du bist doch alles.", nuschelte er weiter und bewegte nervös seinen Kopf zur Seite.
"Ich will das nicht. Ich will das nicht. Ich will das nicht.", sagte er energisch, war aber immer noch im Tiefschlaf.
"Psssssscht.", versuchte Sam ihn zu beruhigen, doch Luca hörte nicht auf, seinen Kopf hin- und her zu werfen.
Sam bekam ein wenig Angst, da sie sich so eingeengt fühlte und drückte sich auf Luca, der hochschreckte.
"Sam, verdammt! Was machst du denn da?!", fragte er erschrocken.
"Willst du nicht, dass ich dich umarme?", fragte sie traurig, löste sich von ihm und setzte sich auf.
"So war das doch nicht gemeint, aber du hast mich erschreckt.", versuchte er sich zu entschuldigen.
"Achso."
"Es tut mir doch leid, Schatz..", er fasste ihr behutsam an den Oberarm, doch sie strich seine Hand grob weg.
"Wann ziehst du denn um?", fragte sie.
"In zwei Wochen ist das Haus fertig renoviert. Dann bin ich weg."
"Zu den Ferien also?"
"Jap.", gab er nur von sich, kniff die Lippen zusammen und nickte gedankenverloren.
"Du bist süß.", lächelte Sam, als sie an den Traum von Luca denken musste.
"Wie kommt's?", fragte er, zog eine Augenbraue hoch und strahlte sie an.
"Du bist es einfach. Nimm es hin."
"Okay, okay. Ich gebe mich geschlagen.", Luca hob schuldbewusst die Hände.
Sam grinste und legte ihre Lippen auf seine.
Er gab nach und viel nach hinten. Mit einem leichten Knall schlug sein Kopf auf dem Boden auf.
Sam lag auf ihm. Total verknotet befanden sie sich zwischen Bett und  kaltem Fußboden.
"Lass uns zum See gehen.", schlug Luca vor, als sie sich völlig außer Atem voneinander lösten.
Sie nickte begeistert und stand mühsam auf.
Er gab ihr eine Jogginhose und einen Pullover von sich und zog sich selbst schnell an.
Die Klamotten waren ihr eindeutig zu groß, doch das störte Sam nicht.
Träumend und mit geschlossenen Augen atmete sie tief den Duft des Pullovers ein.
Lucas Duft.
Hand in Hand machten sie sich also dann endlich auf den Weg zum See.
Ein paar Schwäne und Enten drehten ihre Runden im Wasser.
Ein kleines Kind fütterte die Enten und Fische mit ihrer Oma.
Es lachte glücklich laut auf.
Sam steuerte auf das Wasser zu und zog Luca hinter sich her.
Er selbst wollte sich aber auf die freie Bank setzen.
"Lass uns doch auf die Bank gehen."
"Ich mag aber lieber zum Wasser."
Er brummte irgendetwas vor sich hin.
"Wir machen doch eh immer das, was du willst!", sagte Sam wütend und ließ seine Hand los.
"Stimmt doch gar nicht?!"
"Natürlich stimmt das!"
"Ach ja?! Dann nenn mir mal n Beispiel!", forderte er und verschränkte sauer die Arme vor der Brust.
"Lass uns spazieren gehen. Lass uns zu Mc's gehen. Lass uns heute dies machen. Lass uns morgen das machen. Mach das lieber so, Sam.", äffte sie ihn nach.
"Du sagst doch nie was dagegen!"
"Ja. Was soll ich da denn auch sagen?! Dazu fehlen mir halt die Worte!", schrie sie lauter, als gewollt und marschierte trotzig davon.
"Boah!", Luca blieb zurück.
Eigentlich sollte er ihr hinterher laufen, oder?
Nö. Wieso denn?
Er hatte recht. Nicht Sam. Sam musste immer Recht haben.
Total wütend ließ er sich auf die Bank fallen und beobachtete die alte Frau mit dem Kind.


Dienstag, 2. August 2011

Kapitel 13. ♥

So.
Letztes Kapitel vor der Internetlosen Woche.
Und in der Woche werde ich keinen Gedanken an diese Geschichte hier verschwenden. Ich werde nicht eine Zeile schreiben.
ich werde diese Woche genießen und surfen gehen. Oder zocken.
Ich werde die Nächte durchmachen und skaten.
Ich werde lachen und einfach eine geile Zeit haben.

Und dann, wenn ich wieder Internet habe, dann wird ein unglaubliches Kapitel kommen.
Und das wird euch dann umhauen, weil ich gaaanz viele neue Ideen habe. c:
Und noch gaaaanz wichtig;
Ich habe dieses Voting gelöscht.

Es wird eh n gutes Ende haben. :D
Aber jetzt stellt sich die Frage mit wem?
Das müsst ihr abstimmen.

Und wenn ihr das nicht getan habt, lass ich alle sterben. Dann hat sich das mit "Happy-End". :D
Vielen Dank für's Lesen. :*
Bis in ungefähr einer Woche dann. x:
-Tom.♥

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Nach einer Weile brach Luca die Stille.
"Sam? Es war echt wunderschön, aber wir kennen uns noch kaum.. Ich würde gern alles über dich wissen."
"Alles..?", fragte sie zögerlich.
"Ja. Alles."
"Zum Beispiel?", hackte sie nach.
"Zum Beispiel sehe ich öfters, wie du dich mit deiner Mutter streitest. Wenn ich mit Jesus an eurem Haus vorbei gehe und ein Fenster offen ist höre ich es, wie ihr euch streitet."
"Achso. Hm.. Ja.. Ist halt. Keine Ahnung.", Sam fehlten die Worte. Wie ungern sie darüber sprach.
Sie konnte ja über vieles reden, aber nicht über ihre Mutter. Aber konnte sie diese Frau eigentlich Mutter nennen?
Eine Frau, die sie den ganzen Tag anschrie.
Eine Frau, die nie für sie da war.
Eine Frau, die sie wie einen Gegenstand behandelte, konnte man doch nicht als "Mutter" bezeichnen, oder?
"Ich weiß, dass wir uns noch nicht sehr lange kennen, aber ich höre ja, wie es ist, wenn sich meine Schwester mit unserer Mutter streitet oder wenn ich mich mit ihr streite und das ist nicht das Gleiche. Bei euch ist es anders. Willst du es mir wirklich nicht sagen, Sam?", Luca sah sie ernst an und strich ihr über die sanfte Wange.
Sie zögerte kurz.
"Sie regt mich auf, Luca. Sie regt mich einfach auf. 'Sam. Tu dies. Mach das. Räum das weg. Mach das hier sauber. Pass auf Jakie auf.", sie wurde etwas lauter und regte sich schrecklich auf.
Was sollte Luca dazu denn sagen? Ihm fiel einfach nichts ein.
"Hm..", machte er nur nachdenklich.
"Ich wette, du gibst ihr recht. Ist doch so, oder?!"
"Nein, man!", sagte er empört.
"Es tut mir leid. Ich wollte dich nicht so anmachen.", entschuldigte sie und drückte sich an ihn.
"Ist okay, Süße.", lächelte er und küsste sie auf den Scheitel.
"Und wo ist dein Vater?", wollte er wissen.
Alles wollte er wissen. Alles über Sam.
Über ihre Gedanken.
Über ihre Gefühle.
Über ihr Leben.
Über sie.
"Ich weiß nicht. Ich kenne ihn nicht.", zuckte sie mit den Schultern.
"Oh.. Okay.."
"Und jetzt zu dir. Erzähl mir was über dich. Mit wem lebst du zusammen?", wollte Sam wissen, um von sich abzulenken.
Sie hasste es, darüber zu reden. Wenn sie über ihre kaputte Familie sprach, kam sie sich immer so asozial vor.
"Mit meiner Mutter und meiner kleinen Schwester.", grinste er.
"Und dein Dad? Was ist mit dem?"
Sam setzte sich auf. Da es kalt war, hatte sie sich etwas übergezogen.
Luca strahlte Wärme aus. Dicht an ihn gekuschelt im Schein der Kerzen und Sterne saßen sie da und erzählten sich alles.
Jede einzelne Kleinigkeit wurde ausgetauscht.
Jeder Gedanke, jede Angst, jedes Gefühl. Alles.
"Mein Dad hat meine Mutter betrogen.", gab er leise zu.
Es bedrückte ihn immer noch sehr, auch wenn es schon so lange her war.
Über so etwas konnte er nicht einfach hinweg kommen..
"Oh.. Das, das tut mir leid..", Sam kam sich doof vor. Das war so, wie wenn man erfährt, dass zum Beispiel die Oma von einem Freund stirbt. Dazu fällt einem dann nie was ein.
Und wenn jemand stirbt, sagt man nicht "Mein Beileid".
In solchen Situationen kommt man sich einfach total unwohl vor.
Es wurde still. Verdammt still.
Und diesmal war es kein angenehmes Schweigen. Es war furchtbar.
Rosa-Rote Streifen bildeten sich am Himmel. Die Sterne verblassten, die Vögel fingen an, leise zu zwitschern, die Sonne ging auf.
Es würde warm werden.
Keine Wolke war am Himmel zu sehen.
Und es war so früh schon verdammt warm.
Die leichte Brise war verschwunden. Kein Blatt raschelte. Kein Grashalm bewegte sich.
Es war einfach total still und ruhig, außer die Vögel, die langsam erwachten.
Ein wunderschöner Sonntag begann.
"Ich muss jetzt nach Hause.", fiel Sam ein.
Ihr Bruder, der immer noch allein war, war nicht so der Langschläfer und war spätestens um halb acht auf den Beinen. Und mit sechs Jahren bekommt man schon einen Schock, wenn man auf einmal allein ist.
Sam stand langsam auf. Lucas Augen lagen auf ihr. Durchdringend. Wie das Meer sahen sie aus.
Dunkelblau. Und einfach wunderschön.
Er dachte an irgendetwas. Das merkte sie. Aber Sam wusste nicht, in welche Richtung es ging.
Nur, dass es etwas Gutes sein musste, da sich ein breites Grinsen in seinem Gesicht bildete.
Schwerfällig hiefte auch er sich hoch, packte die Sachen in einen Rucksack und nahm Sams Hand.
Auf den Straßen herrschte der morgentliche Verkehr. Zwar nicht so stark, da es Sonntag war, aber dennoch waren viele Leute unterwegs.
Bei ihr angekommen, küsste Luca sie noch einmal leidenschaftlich.
Mit einem Winken ging der die Straße entlang.
Sam sah ihm nach. Bis er aus ihrer Sichtweite war.
Dann ging sie langsam nach oben.
Jakie schlief zum Glück noch.
Schnell machte sie Frühstück, da es nicht mehr lange dauern würde, bis er aufwachte.
Total verschlafen und mit dem Kuscheldino, der auf dem Boden hing, da er noch so klein war, tapste er in die Küche und strich sich den Schlaf aus den Augen.
"Guten Morgen.", murmelte er total müde.
"Guten Morgen, mein Schatz.", lächelte sie und gab ihm einen Kuss auf den Mund. So, wie jeden Morgen.
"Hast du gut geschlafen?", fragte sie nach und legte ihm eine Scheibe Toast auf den Teller.
Er nickte nur und streckte sich herzhaft.
Seine Füße, die in der Luft baumelten, weil er nicht auf den Boden kam, stieß er sich am Tischbein.
"Autsch.", fluchte er leise und drüchte auf die schmerzende Stelle.
"Gehst du dir Socken anziehen? Deine Füße sind so kalt.", sagte Sam, die sich Jakes Fuß angesehen hatte, da dieser ein wenig blau anlief.
Er nickte nur und humpelte in sein Zimmer, um sich ein paar dicke Socken anzuziehen.
Als er wiederkam, frühstückten sie gemeinsam.
"Guten Morgen.", die Haustür wurde schnell aufgeschlossen und gleich wieder zugeschlagen.
Ihre Mutter kam herein und gab Jake einen Kuss auf den Kopf. Sam ignorierte sie dabei komplett.
Doch störte sie es nicht. Es war schon immer so gewesen.
Zu Sams Pech war dies ein verlängertes Wochenende. Und ihre Mutter hatte frei, da am Dienstag ein Feiertag war.
"Mama?", fragte Sam leise.
"Ja?"
"Darf ich nachher raus?", fragte sie hoffnungsvoll.
"Wohin?", ihre Mutter sah sie durchdringend an. Mit ihren blau-grauen Augen, die nie liebenswert schienen, wenn sie ihre eigene Tochter ansah. Sie waren kalt.
"Zu Luca. Der wohnt hier die Straße runter.", beschämt senkte sie den Blick.
"Was willst du denn bei dem?!", keifte sie.
"Halt nur mit ihm abhängen so. Freunde unso.."
"Ja. na gut. Ausnahmsweise.", gab sie nach. Es war das erste Mal, dass Sam sowas von ihrer Mutter hörte.
"Dankeschön.", strahlte sie und umarmte sie schnell.
Erika, wie sie hieß, ließ es sogar zu. Dennoch umarmte sie ihre Tochter nicht zurück.
Sam machte sich so schnell es ging fertig und war auch schon verschwunden, bevor Erika es sich anders überlegen konnte.
Sie stürmte die Straße wie bei einem Sprint entlang und kam völlig außer Atem bei Luca an.
Als sie wieder einigermaßen Luft bekam, klingelte sie.
Eine hübsche Frau mit den selben Augen, wie Luca, öffnete.
Ihre Haare waren dunkelrot. Eher Kastanien-Farben.
Und gingen ihr bis zu den Schultern.
Um ihre Augen herum hatte sie leichte Falten.
Aber nur ganz zart.
Sie war ziemlich groß. Geschätzte 1,80.
Sam musste ein wenig zu ihr hinauf gucken.
Sehr sympatisch wirkte sie.
"Hallo. Was kann ich für dich tun?", fragte sie freundlich und schenkte Sam ein warmes, herzliches Lächeln.
"Ich wollte zu Luca.", lächelte Sam.
"Einen Moment, bitte."
Lucas Mutter lehnte die Tür an und rief seinen Namen.
Kurz darauf quetschte er sich durch die angelehnte Tür.
"Hey.", lächelte er, zog Sam an sich ran und küsste ihre weichen Lippen.
"Was machst du hier?", fügte er hinzu und sah ihr liebevoll in die Augen.
"Ich wollte dich sehen.", strahlte sie, machte sich größer, indem sie sich auf ihre Zehenspitzen stellte und küsste ihn auf die Nasenspitze.
Luca lächelte nur.
"Wollen wir in mein Zimmer oder raus?", fragte er und verschränkte seine Finger mit ihren.
"Eh.. Zu dir.", grinste sie.
"Ich muss was mit dir besprechen, Sam.", sagte er ernst, hielt ihr die Tür auf und führte sie ins Obergeschoss.
Die hinterste Tür war leicht angelehnt und war Lucas Zimmer.
Es war weiß. Nicht gestrichen also.
Er hatte ein riesiges Fenster.
Dadurch strahlte es hell herein.
Sein ganzes Zimmer war hell beleuchtet.
Sein Bett war ein Einzelbett mit zwei Bettkästen.
Ein großer Kleiderschrank stand in einer der Ecken.
"Setz' dich.", Luca deutete auf das Bett. Sam nickte und ließ sich fallen.
"Was gibt's denn zum Besprechen?", wollte sie wissen und lehnte ihren Kopf an die Wand.
"Also eh. Du darfst aber nicht ausrasten, ja?", nervös ging er im Zimmer auf und ab.
"Luca?! Was ist passiert?", Sam setzte sich aufrecht hin und guckte ihn geschockt an.

Sonntag, 31. Juli 2011

Kapitel l2

Wohow. Im Kapitel hier geht's ab. :D
Ich hab mir so Mühe gegeben! x:
Und es ist voll lang geworden. Ihr müsst stolz sein. c:
Jetzt mal ein Dank an alle, die die Geschichte lesen.

Es freut mich, dass sie so gut ankommt. Ehrlich. Hätte ich nie gedacht. (:
Meinung zu dem Kapitel und Bewerten wär echt spitze. c:
-Tom.♥

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"Komm, Jakie. Ich bring dich ins Bett."
Sam wischte sich die Tränen ab und stand auf.
Dann nahm sie ihren Bruder huckepack und ging in sein Zimmer.
Er hatte ein Hochbett.  Darauf lag ein übergroßer Kuscheldino in dunkelblau und grün.
An der Wand am Kopfende hing eine Lampe von IKEA.
Ein Halbmond.
Von seinem Fenster aus konnte man auf die Häuser in der Umgebung schauen.
Die Sonne war schon fast komplett verschwunden.
Dies würde eine strahlendklare Nacht werden.
Die Sterne fingen schon an, zu leuchten.
Eine dunkle, sehr große Wolke schob sich langsam vor den hellen Vollmond.
Nun war die Sonne komplett verschwunden und Sam spürte bleiernde Müdigkeit in ihren Knochen.
Ihre Knie taten weh. Und ihre Arme konnte sie kaum bewegen.
Außerdem hatte sie dicke, dunkle Augenringe.
"Schlaf gut.", murmelte sie totmüde, deckte ihren Bruder zu und gab ihm einen Gutenachtkuss auf den Mund.
Dann schaltete sie das Licht aus und ging sich fertig machen.
Mit einem fetten Gähnen kuschelte sie sich unter ihre dicke Decke und schloss zufrieden die Augen.
Als sie fast eineschlafen war, merkte sie, wie etwas gegen ihr Fenster geworfen wurde.
Total erschrocken schlüpfte Sam in ihre Hausschuhe und machte die Vorhänge beiseite.
Als sie das Fenster öffnete, kam ihr die kühle Nachtluft entgegen.
Leicht fröstelte sie und ihre Haare wurden leicht aufgewirbelt.
Irgendwer strahlte mit einer Taschenlampe von unten, doch konnte sie nicht erkennen, wer es war.
"Pssssst! Komm runter, Sam!", flüsterte die Stimme. Doch war es kein Flüstern mehr. Es war eher ein sehr lautes Zischen.
Sam konnte hören, dass es Luca war. Lucas Stimme erkannte sie überall.
Sie war so liebevoll und sanft. Er kümmerte sich um einen. Auch, wenn sie ihn noch nicht wirklich kannte, fühlte sie sich geborgen.
Sie fühlte sich sicher. Und geliebt.
Sie nickte. Dann merkte sie, dass er es gar nicht sehen konnte.
Kurz überprüfte sie, ob Jake auch tief und fest schlief, zog sich Schuhe an, schnappte sich die Haustürschlüssel und trampelte nach Unten.
"Was ist los?", keuchte sie und umarmte ihn.
"Ich wollte dich sehen.", gab er leise zu.
"Süüüüüß.", quietschte Sam.
"Kommst du mit mir?", fragte er und nahm ihre Hand.
"Wohin?"
"Vertrau mir.", grinste er. Seine Zähne wurden angestrahlt. Und seine Augen leuchten.
Sam schaute ihm in die Augen. Die Augen waren das Fenster zur Seele?
-Stimmt.
Er schaute sie so liebenswert und zuckersüß an.
Sie verschränkte ihre Hände in seinem Nacken und kam ihm immer näher.
Sam stoppte erst, als sie schon Lucas Atem in ihrem Gesicht spüren konnte.
Wollte sie das wirklich?
-Ja. Wollte sie.
Sam drückte sich an ihn.
An seine sanften, weichen Lippen.
Luca wusste nicht, was er mit seinen Händen machen sollte.
Leicht legte er sie auf ihren Rücken. Er konnte ihre Wirbelsäule fühlen.
Langsam zog er ihre Knochen nach. Jeden Einzelnen. Bis rauf in ihren Nacken.
Luca spürte, dass Sam Gänsehaut hatte. Ihre Nackenhaare waren aufgestellt.
Als sie sich lösten, grinste sie.
Sam fühlte sich frei.
Keinen Einzigen Gedanken verschwendete sie an Timo.
Luca legte einen Arm um sie und führte sie die leer gefegten Straßen entlang.
In den wenigsten Häusern brannten noch kleine Lichter oder Fernseher flackerten blau.
"Wohin wollen wir?", brach Sam das Schweigen.
"Zum See.", lächelte Luca und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
Und wieder schwiegen Beide.
Der See wurde von den Sternen und dem strahlenden Mond beleuchtet.
Da eine leichte Brise wehte, schaukelten leichte Wellen auf dem Wasser.
Am Ufer war eine weiche, große Decke ausgebreitet. Sie war von Teelichtern umgeben, die leicht im Wind flackerten.
Sam starrte auf das Wasser und auf die Decke und wieder zurück zum Wasser.
Dann zu Luca, der zufrieden lächelte.
Sie ließ seine Hand los und ging langsam auf die Decke zu. Wie in Trance blieb sie stehen.
Sam merkte Lucas starke Arme.
Er zögerte. Konnte er es ihr sagen?
"Ich will dich.", brachte er hervor.
In Sams Kopf überschlugen sich die Gedanken.
Wollte sie auch?
War sie bereit dazu?
Luca sah sie erwartungsvoll an. Sein Herz pochte laut.
Sam wusste nicht, was sie darauf antworten sollte. Also nickte sie nur.
Er fing an sie zu küssen.
Vorsichtig. Nicht wild.
Luca konnte küssen. Und wie er es konnte.
Sene Zunge glitt in ihren Mund. Dabei waren seine Augen geschlossen.
Neugierig fuhr er ihr mit seinen warmen, rauen Hände unter ihr Top
Langsam drückte er sie runter auf die weiche Decke.
Seine Fingerkuppen fuhren die Nat vom BH nach.
Es fühlte sich gut an, sein Gewicht auf ihr zu spüren.
Sam klebte an seinen Lippen.
Er fühlte sich gut an. Sehr gut.
Langsam richtete er sich auf und zog sie mit.
Vorsichtig zog er Sams Schlafshirt aus.
Dann zog sie ihm sein schwarzes T-Shirt mit V-Ausschnitt aus.
Luca war leicht gebräunt und hatte Muskeln am Bauch und an den Oberarmen.
Lucas Kreuz war sehr breit.
Sam grinste ihn an. Sie wollte ihn. Und wie sie das wollte.
Nur ihn. Niemanden sonst.
Sie öffnete seinen schwarzen Ledergürtel. Dann ertönte das Geräusch eines Reißverschlusses.
Seine Boxershorts war dunkellila.
Er küsste ihren Ausschnitt. Immer weiter runter ging er. Bis hin bis zu ihrem Bauchnabel.
Seine Hände glitten in ihre Hose.
Leise stöhnte sie auf.
"Hast du sowas schon öfter gemacht?", fragte sie leise und grinste.
"Eigentlich noch nie.", gab er nervös zu.
Da lag sie also.
Nur noch in Unterwäsche. Mit einem Typen, den sie am selben Tag kennen gelernt hatte.
Doch sie konnte nichts dagegen unternehmen. Nein. Sie wollte nichts dagegen unternehmen.
Er zog ihr ihre Unterwäsche aus. Total nervös. Das merkte Sam.
"Mach dir keinen Stress.", lächelte sie und zog ihn an sich ran.
Dann passierte es.
Total vorsichtig stellte Luca sich an.
Es dauerte nicht lange, aber es war wunderschön.
Luca zitterte und gab Sam einen Kuss, ehe er sich neben sie fallen ließ.
Aneinandergekuschelt lagen sie noch auf der Decke.

Samstag, 30. Juli 2011

Es tut mir leid! o: &' Kapitel ll

Woah. Es tut mir voll leid, ja.
Das Kapitel war gestern fast fertig. Es hätte nur noch zehn Minuten gedauert und dann hat meine Mutter das Internet abgestellt. O:
Ich hab sie angeschrien, dass ich das Kapitel online stellen muss, aber ihr war es egal.o:
Ich glaube, es ist sogar etwas länger, als sonst. c:
Verzeiht ihr mir? o;
Und es ist ein Abschiedsgeschenk. Weil ich heute Nacht weg bin. :b

Vielleicht schreibe ich ja im Flugzeug. Genug Zeit habe ich ja. x:
Es tut mir voll leid. x:
-Tom. :*


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"Ist ein bisschen viel, Luca.", versuchte sie, ihm auszuweichen.
"Dann erzähl's mir. Ich hab Zeit. Ich wurde eben fett versetzt.", grinste er.
"Von deiner Freundin?", fragte Sam und sah ihn erwartungsvoll an.
"Ne. Ich hab keine Freundin.", lachte er leise vor sich hin.
"Wieso nicht?", hackte Sam geschockt nach.
"Die benötigen so viel Zeit und sind immer so launisch. Außerdem will ich einfach keine.", zuckte er mit den Schultern.
"Also? Was bedrückt dich?", hackte er nach und lehnte sich zurück.
Ein paar Pollen hingen in seinen Haaren, die in der Sonne leuchteten.
Luca kaute Kaugummi.
Es roch leicht nach Melone. Und man konnte das kleine, glitschige, gelbe Etwas in seinem Mund sehen, wenn man darauf achtete.
Sam merkte, wie er sie aufmerksam musterte.
Sie schluckte schwer, senkte ihren Blick und schaute ihm dann in die Augen.
Schnell zwinkerte sie die Tränen weg, die sich in ihren Augen bildeten.
"So ein Junge. Aus meiner Klasse, der hat mir eine ganze Beziehung vorgespielt, mich dann betrunken gemacht, mit mir geschlafen und mich dabei nur verarscht. Es war für eine Wette.", Sam senkte beschämt ihren Blick. Die Röte stieg ihr ins Gesicht. Wie unangenehm ihr das war..
Luca verschluckte sich und hustete hefßtig.
Sam schreckte zusammen und klopfte auf seinem Rücken herum.
Er würgte sein Kaugummi hoch.
"Tut mir leid.", entschuldigte er sich.
"Kein Problem. Ist alles okay bei dir?", Sam sah ihn ein wenig geschockt von der Seite an.
"Ja. Aber wie kann dieser Typ sowas tun?!", Lucas Blick verengte sich.
Er schaute Sam nicht an, nein. Er schaute in die Ferne.
Auf der anderen Seite der Autobahn war ein großes Feld. Es war gelb. Man konnte nicht eine grüne Stelle sehen. Nur gelb.
Vor der Bank, auf der sie saßen, lag ein kleines Stückchen Brot.
Langsam und so unauffällig wie möglich, kam ein Spatz angeschlichen und stiel das Brot.
So schnell, wie möglich flog er wieder weg.
Sam und Luca redeten noch eine ganze Weile.
Über alles.
Eigentlich redet man doch nicht mit jemandem, den man vor einer halben Stunde kennen gelernt hatte, über die tiefsten Geheimnisse, oder?
-Doch. Sam tat es. Komischer Weise vertraute sie ihm.
Es fühlte sich so an, als ob sie ihn schon verdammt lange kennen würde.
Doch sie tat es nicht.
Luca war einfach ein Junge, der sie vor dem Selbstmord bewart hatte.
Dann entstand ein Schweigen. Aber kein unangenehmes.
Es war total schön, einfach neben ihm zu sitzen und in die Gegend zu gucken.
Die Sonne ging langsam unter. Direkt über dem gelben Feld.
Die Bäume wurden von der untergehenden Sonne beleuchtet.
Das satte grün von den Blättern strahlte noch mehr.
Ein paar Vögel zogen am dunkler werdenden Himmel ihre Runde.
Ganz weit enfernt drehte eine Person mit einem etwas größeren Hund eine Runde.
Ein Jogger lief durch's Feld.
Zwei Fahrradfahrer fuhren an der Autobahn entland.
Langsam blickte Sam zur Seite und sah in ihren Augenwinkeln Luca, der müde schien und herzhaft gähnte.
"Tut mir leid. Ich bin total fertig.", entschudigte er sich und grinste breit.
"Kein Problem. Ich auch.", lächelte Sam müde und fuhr sich über das Gesicht.
"Komm. Ich bring dich nach Hause.", Luca stand schnell auf, nahm sein Board unter den rechten Arm und hielt Sam die Hand hin, die sie dankend annahm und sich an ihm leicht hochzog.
Gemeinsam schlenderten sie über das Feld. Schweigend. Luca wusste, dass in Sams Kopf sich die Gedanken überschlagen. Und in seinem? Er dachte über gar nichts nach. Er genoss einfach nur die Nähe von ihr. Die Nähe von Sam. Sam. Dem Mädchen, das er schon seit längerer Zeit toll fand, das ihn aber noch nie bemerkt hatte..
Das Haus, in dem Sam wohnte, konnte man wegen der Höhe schon aus der Ferne sehen.
Luca zögerte kurz und nahm dann ihre kalte Hand in seine.
Leicht erschrocken guckte sie ihn an, ließ es aber dennoch zu.
Ein zufriedenes Lächeln bildete sich auf seinen Lippen.
"Wo wohnst du denn?", fragte er. Als ob er das nicht wusste.
Natürlich wusste er, dass Sam in diesem großen Haus lebte. Mit ihrem Bruder und ihrer Mutter.
"Da.", sie zeigte auf den Steinbrocken.
Luca nickte nachdenklich.
Als sie vor der Tür ankamen, umarmte sie ihn dankbar.
"Danke. Für alles.", flüsterte sie in sein Ohr.
Er konnte die warme, feuchte Hitze spüren.
Seine Nackenhaare stellten sich auf und er bekam Gänsehaut.
"Kein Problem.", flüsterte er zurück und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor er zu sich nach Hause ging.
Lucas Haus lag am Ende der Straße.
In einem Reihenhaus.
Er lebte mit seiner kleinen Schwester und seiner Mutter zusammen.
Sein Vater hatte die Mutter betrogen, als er gerade zehn geworden war.
Seitdem kamen sie gut ohne ihn klar.
Er wollte auch keinen neuen Vater. Er wollte, dass alles so blieb, wie es war.
Sam ging langsam die Treppen nach oben und schloss die Haustür auf.
"Wo bleibst du denn?!", schrie ihre Mutter schon los.
"Nicht jetzt. Bitte.", flehte sie. In diesem Moment wollte sie ihre Ruhe. Niemanden, der sie anschrie.
Vielleicht eine Mutter, die sie in den Arm nahm und ihr zuhörte und ihr sagte, dass alles wieder gut werden würde.
Vielleicht eine Mutter, die sie ins Bett steckte, ihr etwas von ihren Liebesgeschichten erzählte.
Vielleicht eine Mutter, die ihr Schokolade brachte und sich zu ihr ins Bett kuschelte.
Doch Sam wusste, dass ihre Wünsche nie erfüllt werden würden.
"Wieso heulst du?", wurde sie angemacht.
"Tut mir leid."
Schnell wischte sie sich die Tränen ab und ging in ihr Zimmer.
"Ich bin arbeiten!", hörte Sam.
Sie zog sich ihre Jogginghose an und kuschelte sich ins Bett.
Leise wurde ihre Tür geöffnet.
Jake stand vor ihr.
"Wieso weinst du denn?", fragte er traurig und kam auf sie zu.
Er setzte sich neben Sam auf's Bett und kam mit den Füßen nicht auf den Boden. Er ließ sie baumeln.
"Mein Herz tut weh.", versuchte sie zu erklären, dass er es auch verstand.
"Und wieso?"
"Wegen einem Jungen.", lächelte sie unter Tränen.
"Hat er dir weh getan?", wollte Jake wissen.
Klar. Er war erst fast sieben. Wie sollte er denn sowas verstehen?
"Ja. Hat er. Sehr sogar."
"Soll ich bei dir bleiben?", fragte er. Sam sah, wie traurig er wurde.
"Kannst du machen. Was ist denn los mit dir?", fragte sie und strich ihm durch die Haare.
"Ich will nicht, dass dir ein Junge weh tut.", gab er leise zu und kuschelte sich an seine große Schwester.
Sam legte ihren Kopf auf seinen.
Die Tränen liefen ihm in die Haare, doch ihn störte das nicht.
Wie gut es tat, dass sie einen Bruder wie ihn hatte.
Wenigstens einer, der immer für sie da war..

Mittwoch, 27. Juli 2011

Kapitel lO. (:

Woah. Fragt mich nicht, wie ich das hinbekommen habe, alter. :D
Es ist total mies. x:
Schuligung, aber ich wollte, dass ich noch eins hinbekomme. c:
Und ich brauch noch Vorschläge. 

Sonst kommt kein 11. Kapitel. (:
Ich will noch mindestens 5 Vorschläge in den Kommentaren haben. c:
Sonst kommt es nicht. :b

Muhahahaha. Bin ich böse. :D
Also dann viel Spaß beim Lesen. c:
-Tom. :*

_________


"Oh ja. Ich hab sie geknallt, man!", freute Timo sich.
Derjenige, der am Telefon war, sagte irgendetwas.
"Was für einen Beweis willst du denn, alter?"
Wieder sagte die Stimme am anderen Ende der Leitung etwas.
"Hm. Ja. Okay. Ich guck mal, was sich da machen lässt."
Sam tat so, als ob sie von nichts wusste.
Doch das fiel ihr sehr schwer..
Gähnend kam sie in die Küche.
"Guten Morgen, Schönheit.", lächelte Timo und kam auf sie zu, um ihr einen Kuss zu geben.
"Guten Morgen.", strahlte Sam künstlich und ließ den Kuss zu, auch wenn sie sich sehr ekelte.
Als Timo dann seine Hände auf ihren Hintern legte, war es zu viel.
"Scheiß Arschloch.", zischte sie, stieß ihn von sich weg und verließ fluchtartig das Haus.
Sam rannte und rannte.
Dass sie fast von Autos überfahren wurde, war ihr total egal. Eigentlich wäre es ihr sogar ganz recht.
Irgendwann, als sie schon keine Luft mehr bekam, rannte sie über eine Autobahnbrücke.
Ruckartig blieb sie stehen.
"Mich braucht doch eh keiner mehr.", flüsterte sie zu sich selbst.
Die Tränen liefen ihr wasserfallartig über die Wangen.
Ihre Augen röteten sich.
Schwarze, schmierige Streifen erschienen in ihrem Gesicht, da sie sich am Vortag nicht abgeschminkt hatte.
Ihre Nase lief, doch was soll's?
Sam setzte sich auf die schmale Absperrung.
Sie kam ins Wanken und krallte sich an die Eisenstange, die unter ihrem Hintern in ihre Haut einschnürte.
Sie begann zu schluchzen und wollte nicht aufhören.
Unter ihr fuhren Autos. Sie sah nur ihre Schatten.
Sam bebte am ganzen Körper.
Ihre Gedanken schwirrten in ihrem Kopf herum.
Wie konnte Timo ihr das nur antun?
Aber wunderte es sie eigentlich?
Nicht wirklich, oder?
Er war viel zu toll für so jemanden wie sie.
Aber war er wirklich so toll?!
"Timo ist ein Arschloch. Ein verdammtes Arschloch. Und ein Player. Und ein Hurensohn. Kein Wunder, dass er immer allein war.", sagte sie zu sich selbst.
"Erschreck dich nicht, bitte."
Jemand fasste ihr von hinten leicht an die Schulter.
Es war ein Junge. Das hörte sie. Außerdem war seine Hand groß und sein Griff war doch ein wenig fester, als gewollt.
Trotz seiner Stimme, die angenehm beruhigend war, zuckte Sam leicht zusammen.
Ihr Atem wurde ruhiger. Und die Tränen wurden auch weniger.
Doch Zittern tat sie immer noch stark.
Langsam drehte Sam sich um und blickte in die Augen des Jungen.
Dunkelblau waren sie.
Wie der Himmel, wenn die Sonne unterging.
Ein wenig geschockt starrte er sie an.
"Du wolltest aber nicht springen, oder?", fragte er und hielt sie fest.
Vielleicht nicht in dem Sinne von "festhalten", dass er dafür sorgte, dass sie nicht runterfiel, aber irgendwie fühlte Sam sich in seiner Gegenwart wohl.
Dazu sagte sie nichts sondern senkte einfach nur ihren Blick.
"Komm da runter, man!", befahl er und verstärkte seinen Griff.
Etwas eingeschüchtert hörte sie auf den Jungen, den sie an diesem Tag zum ersten Mal sah.
Ihr Körper bebte immer noch und ihre Luftröhre schnürrte sich zu.
Leicht wankte sie und haute ihre Fingernägel in das T-Shirt des Jungen.
"Alles okay bei dir?", fragte er besorgt und stützte sie.
Langsam. Wirklich sehr langsam führte er sie über die Brücke, da dort eine Bank stand. Ein wenig geschützt unter Einer Kastanie.
Sein Skateboard, auf dem er unterwegs war, schob er achtlos vor sich her.
"Setz' dich."
Er drückte Sam auf die Bank. Sie musste ihre Hände in den Schoß legen, da sie so am zittern war.
"Möchtest du denn drüber reden?", fragte der Junge fürsorglich und streichte sich über den Kopf, damit die blonden Locken nicht so abstanden.
"Ich kenne dich doch nicht.", ein leichtes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen.
Wie süß er sich um sie kümmerte.
Und wie aufmerksam er Sam in die Augen blickte und ihr die Schulter zur Beruhigung streichelte.
"Da hast du recht..", murmelte er und kratzte sich verlegen am Hinterkopf.
Sam hatte aufgehört zu zittern. Und Tränen quollen ihr auch nicht mehr aus ihren Augen.
"Ich bin der Luca. Und ich bin fast 16! Ich skate gern, wie du an meinem scheiß Board erkennen kannst. Und ehm.. Ich hab n Hund. Der heißt 'Jesus'. Noch irgendwelche Fragen?", grinste er. Seine Zähne waren gerade und weiß. Vermutlich von einer Zahnspange gerichtet.
In seinem Gesicht bildeten sich Grübchen, die Sam von diesem Moment an liebte.
"Das klingt aber sehr spannend. Nein. Erstmal keine weiteren Fragen.", grinste sie.
"Dann erzähl mal, was dich so bedrückt, hübsches Mädchen."