Ich hab mir so Mühe gegeben! x:
Und es ist voll lang geworden. Ihr müsst stolz sein. c:
Jetzt mal ein Dank an alle, die die Geschichte lesen.
Es freut mich, dass sie so gut ankommt. Ehrlich. Hätte ich nie gedacht. (:
Meinung zu dem Kapitel und Bewerten wär echt spitze. c:
-Tom.♥
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"Komm, Jakie. Ich bring dich ins Bett."
Sam wischte sich die Tränen ab und stand auf.
Dann nahm sie ihren Bruder huckepack und ging in sein Zimmer.
Er hatte ein Hochbett. Darauf lag ein übergroßer Kuscheldino in dunkelblau und grün.
An der Wand am Kopfende hing eine Lampe von IKEA.
Ein Halbmond.
Von seinem Fenster aus konnte man auf die Häuser in der Umgebung schauen.
Die Sonne war schon fast komplett verschwunden.
Dies würde eine strahlendklare Nacht werden.
Die Sterne fingen schon an, zu leuchten.
Eine dunkle, sehr große Wolke schob sich langsam vor den hellen Vollmond.
Nun war die Sonne komplett verschwunden und Sam spürte bleiernde Müdigkeit in ihren Knochen.
Ihre Knie taten weh. Und ihre Arme konnte sie kaum bewegen.
Außerdem hatte sie dicke, dunkle Augenringe.
"Schlaf gut.", murmelte sie totmüde, deckte ihren Bruder zu und gab ihm einen Gutenachtkuss auf den Mund.
Dann schaltete sie das Licht aus und ging sich fertig machen.
Mit einem fetten Gähnen kuschelte sie sich unter ihre dicke Decke und schloss zufrieden die Augen.
Als sie fast eineschlafen war, merkte sie, wie etwas gegen ihr Fenster geworfen wurde.
Total erschrocken schlüpfte Sam in ihre Hausschuhe und machte die Vorhänge beiseite.
Als sie das Fenster öffnete, kam ihr die kühle Nachtluft entgegen.
Leicht fröstelte sie und ihre Haare wurden leicht aufgewirbelt.
Irgendwer strahlte mit einer Taschenlampe von unten, doch konnte sie nicht erkennen, wer es war.
"Pssssst! Komm runter, Sam!", flüsterte die Stimme. Doch war es kein Flüstern mehr. Es war eher ein sehr lautes Zischen.
Sam konnte hören, dass es Luca war. Lucas Stimme erkannte sie überall.
Sie war so liebevoll und sanft. Er kümmerte sich um einen. Auch, wenn sie ihn noch nicht wirklich kannte, fühlte sie sich geborgen.
Sie fühlte sich sicher. Und geliebt.
Sie nickte. Dann merkte sie, dass er es gar nicht sehen konnte.
Kurz überprüfte sie, ob Jake auch tief und fest schlief, zog sich Schuhe an, schnappte sich die Haustürschlüssel und trampelte nach Unten.
"Was ist los?", keuchte sie und umarmte ihn.
"Ich wollte dich sehen.", gab er leise zu.
"Süüüüüß.", quietschte Sam.
"Kommst du mit mir?", fragte er und nahm ihre Hand.
"Wohin?"
"Vertrau mir.", grinste er. Seine Zähne wurden angestrahlt. Und seine Augen leuchten.
Sam schaute ihm in die Augen. Die Augen waren das Fenster zur Seele?
-Stimmt.
Er schaute sie so liebenswert und zuckersüß an.
Sie verschränkte ihre Hände in seinem Nacken und kam ihm immer näher.
Sam stoppte erst, als sie schon Lucas Atem in ihrem Gesicht spüren konnte.
Wollte sie das wirklich?
-Ja. Wollte sie.
Sam drückte sich an ihn.
An seine sanften, weichen Lippen.
Luca wusste nicht, was er mit seinen Händen machen sollte.
Leicht legte er sie auf ihren Rücken. Er konnte ihre Wirbelsäule fühlen.
Langsam zog er ihre Knochen nach. Jeden Einzelnen. Bis rauf in ihren Nacken.
Luca spürte, dass Sam Gänsehaut hatte. Ihre Nackenhaare waren aufgestellt.
Als sie sich lösten, grinste sie.
Sam fühlte sich frei.
Keinen Einzigen Gedanken verschwendete sie an Timo.
Luca legte einen Arm um sie und führte sie die leer gefegten Straßen entlang.
In den wenigsten Häusern brannten noch kleine Lichter oder Fernseher flackerten blau.
"Wohin wollen wir?", brach Sam das Schweigen.
"Zum See.", lächelte Luca und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
Und wieder schwiegen Beide.
Der See wurde von den Sternen und dem strahlenden Mond beleuchtet.
Da eine leichte Brise wehte, schaukelten leichte Wellen auf dem Wasser.
Am Ufer war eine weiche, große Decke ausgebreitet. Sie war von Teelichtern umgeben, die leicht im Wind flackerten.
Sam starrte auf das Wasser und auf die Decke und wieder zurück zum Wasser.
Dann zu Luca, der zufrieden lächelte.
Sie ließ seine Hand los und ging langsam auf die Decke zu. Wie in Trance blieb sie stehen.
Sam merkte Lucas starke Arme.
Er zögerte. Konnte er es ihr sagen?
"Ich will dich.", brachte er hervor.
In Sams Kopf überschlugen sich die Gedanken.
Wollte sie auch?
War sie bereit dazu?
Luca sah sie erwartungsvoll an. Sein Herz pochte laut.
Sam wusste nicht, was sie darauf antworten sollte. Also nickte sie nur.
Er fing an sie zu küssen.
Vorsichtig. Nicht wild.
Luca konnte küssen. Und wie er es konnte.
Sene Zunge glitt in ihren Mund. Dabei waren seine Augen geschlossen.
Neugierig fuhr er ihr mit seinen warmen, rauen Hände unter ihr Top
Langsam drückte er sie runter auf die weiche Decke.
Seine Fingerkuppen fuhren die Nat vom BH nach.
Es fühlte sich gut an, sein Gewicht auf ihr zu spüren.
Sam klebte an seinen Lippen.
Er fühlte sich gut an. Sehr gut.
Langsam richtete er sich auf und zog sie mit.
Vorsichtig zog er Sams Schlafshirt aus.
Dann zog sie ihm sein schwarzes T-Shirt mit V-Ausschnitt aus.
Luca war leicht gebräunt und hatte Muskeln am Bauch und an den Oberarmen.
Lucas Kreuz war sehr breit.
Sam grinste ihn an. Sie wollte ihn. Und wie sie das wollte.
Nur ihn. Niemanden sonst.
Sie öffnete seinen schwarzen Ledergürtel. Dann ertönte das Geräusch eines Reißverschlusses.
Seine Boxershorts war dunkellila.
Er küsste ihren Ausschnitt. Immer weiter runter ging er. Bis hin bis zu ihrem Bauchnabel.
Seine Hände glitten in ihre Hose.
Leise stöhnte sie auf.
"Hast du sowas schon öfter gemacht?", fragte sie leise und grinste.
"Eigentlich noch nie.", gab er nervös zu.
Da lag sie also.
Nur noch in Unterwäsche. Mit einem Typen, den sie am selben Tag kennen gelernt hatte.
Doch sie konnte nichts dagegen unternehmen. Nein. Sie wollte nichts dagegen unternehmen.
Er zog ihr ihre Unterwäsche aus. Total nervös. Das merkte Sam.
"Mach dir keinen Stress.", lächelte sie und zog ihn an sich ran.
Dann passierte es.
Total vorsichtig stellte Luca sich an.
Es dauerte nicht lange, aber es war wunderschön.
Luca zitterte und gab Sam einen Kuss, ehe er sich neben sie fallen ließ.
Aneinandergekuschelt lagen sie noch auf der Decke.