Cinderella Story. -Nicht!

Das ist einfach mal so ne Liebesgeschichte. Oder auch nicht.
Das weiß ich selbst noch nicht so genau.
Also einfach vielleicht mal lesen, Meinung abgeben und bewerten.
Wäre toll.
Dankeschön. c:
-Tom.♥

Sonntag, 31. Juli 2011

Kapitel l2

Wohow. Im Kapitel hier geht's ab. :D
Ich hab mir so Mühe gegeben! x:
Und es ist voll lang geworden. Ihr müsst stolz sein. c:
Jetzt mal ein Dank an alle, die die Geschichte lesen.

Es freut mich, dass sie so gut ankommt. Ehrlich. Hätte ich nie gedacht. (:
Meinung zu dem Kapitel und Bewerten wär echt spitze. c:
-Tom.♥

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"Komm, Jakie. Ich bring dich ins Bett."
Sam wischte sich die Tränen ab und stand auf.
Dann nahm sie ihren Bruder huckepack und ging in sein Zimmer.
Er hatte ein Hochbett.  Darauf lag ein übergroßer Kuscheldino in dunkelblau und grün.
An der Wand am Kopfende hing eine Lampe von IKEA.
Ein Halbmond.
Von seinem Fenster aus konnte man auf die Häuser in der Umgebung schauen.
Die Sonne war schon fast komplett verschwunden.
Dies würde eine strahlendklare Nacht werden.
Die Sterne fingen schon an, zu leuchten.
Eine dunkle, sehr große Wolke schob sich langsam vor den hellen Vollmond.
Nun war die Sonne komplett verschwunden und Sam spürte bleiernde Müdigkeit in ihren Knochen.
Ihre Knie taten weh. Und ihre Arme konnte sie kaum bewegen.
Außerdem hatte sie dicke, dunkle Augenringe.
"Schlaf gut.", murmelte sie totmüde, deckte ihren Bruder zu und gab ihm einen Gutenachtkuss auf den Mund.
Dann schaltete sie das Licht aus und ging sich fertig machen.
Mit einem fetten Gähnen kuschelte sie sich unter ihre dicke Decke und schloss zufrieden die Augen.
Als sie fast eineschlafen war, merkte sie, wie etwas gegen ihr Fenster geworfen wurde.
Total erschrocken schlüpfte Sam in ihre Hausschuhe und machte die Vorhänge beiseite.
Als sie das Fenster öffnete, kam ihr die kühle Nachtluft entgegen.
Leicht fröstelte sie und ihre Haare wurden leicht aufgewirbelt.
Irgendwer strahlte mit einer Taschenlampe von unten, doch konnte sie nicht erkennen, wer es war.
"Pssssst! Komm runter, Sam!", flüsterte die Stimme. Doch war es kein Flüstern mehr. Es war eher ein sehr lautes Zischen.
Sam konnte hören, dass es Luca war. Lucas Stimme erkannte sie überall.
Sie war so liebevoll und sanft. Er kümmerte sich um einen. Auch, wenn sie ihn noch nicht wirklich kannte, fühlte sie sich geborgen.
Sie fühlte sich sicher. Und geliebt.
Sie nickte. Dann merkte sie, dass er es gar nicht sehen konnte.
Kurz überprüfte sie, ob Jake auch tief und fest schlief, zog sich Schuhe an, schnappte sich die Haustürschlüssel und trampelte nach Unten.
"Was ist los?", keuchte sie und umarmte ihn.
"Ich wollte dich sehen.", gab er leise zu.
"Süüüüüß.", quietschte Sam.
"Kommst du mit mir?", fragte er und nahm ihre Hand.
"Wohin?"
"Vertrau mir.", grinste er. Seine Zähne wurden angestrahlt. Und seine Augen leuchten.
Sam schaute ihm in die Augen. Die Augen waren das Fenster zur Seele?
-Stimmt.
Er schaute sie so liebenswert und zuckersüß an.
Sie verschränkte ihre Hände in seinem Nacken und kam ihm immer näher.
Sam stoppte erst, als sie schon Lucas Atem in ihrem Gesicht spüren konnte.
Wollte sie das wirklich?
-Ja. Wollte sie.
Sam drückte sich an ihn.
An seine sanften, weichen Lippen.
Luca wusste nicht, was er mit seinen Händen machen sollte.
Leicht legte er sie auf ihren Rücken. Er konnte ihre Wirbelsäule fühlen.
Langsam zog er ihre Knochen nach. Jeden Einzelnen. Bis rauf in ihren Nacken.
Luca spürte, dass Sam Gänsehaut hatte. Ihre Nackenhaare waren aufgestellt.
Als sie sich lösten, grinste sie.
Sam fühlte sich frei.
Keinen Einzigen Gedanken verschwendete sie an Timo.
Luca legte einen Arm um sie und führte sie die leer gefegten Straßen entlang.
In den wenigsten Häusern brannten noch kleine Lichter oder Fernseher flackerten blau.
"Wohin wollen wir?", brach Sam das Schweigen.
"Zum See.", lächelte Luca und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
Und wieder schwiegen Beide.
Der See wurde von den Sternen und dem strahlenden Mond beleuchtet.
Da eine leichte Brise wehte, schaukelten leichte Wellen auf dem Wasser.
Am Ufer war eine weiche, große Decke ausgebreitet. Sie war von Teelichtern umgeben, die leicht im Wind flackerten.
Sam starrte auf das Wasser und auf die Decke und wieder zurück zum Wasser.
Dann zu Luca, der zufrieden lächelte.
Sie ließ seine Hand los und ging langsam auf die Decke zu. Wie in Trance blieb sie stehen.
Sam merkte Lucas starke Arme.
Er zögerte. Konnte er es ihr sagen?
"Ich will dich.", brachte er hervor.
In Sams Kopf überschlugen sich die Gedanken.
Wollte sie auch?
War sie bereit dazu?
Luca sah sie erwartungsvoll an. Sein Herz pochte laut.
Sam wusste nicht, was sie darauf antworten sollte. Also nickte sie nur.
Er fing an sie zu küssen.
Vorsichtig. Nicht wild.
Luca konnte küssen. Und wie er es konnte.
Sene Zunge glitt in ihren Mund. Dabei waren seine Augen geschlossen.
Neugierig fuhr er ihr mit seinen warmen, rauen Hände unter ihr Top
Langsam drückte er sie runter auf die weiche Decke.
Seine Fingerkuppen fuhren die Nat vom BH nach.
Es fühlte sich gut an, sein Gewicht auf ihr zu spüren.
Sam klebte an seinen Lippen.
Er fühlte sich gut an. Sehr gut.
Langsam richtete er sich auf und zog sie mit.
Vorsichtig zog er Sams Schlafshirt aus.
Dann zog sie ihm sein schwarzes T-Shirt mit V-Ausschnitt aus.
Luca war leicht gebräunt und hatte Muskeln am Bauch und an den Oberarmen.
Lucas Kreuz war sehr breit.
Sam grinste ihn an. Sie wollte ihn. Und wie sie das wollte.
Nur ihn. Niemanden sonst.
Sie öffnete seinen schwarzen Ledergürtel. Dann ertönte das Geräusch eines Reißverschlusses.
Seine Boxershorts war dunkellila.
Er küsste ihren Ausschnitt. Immer weiter runter ging er. Bis hin bis zu ihrem Bauchnabel.
Seine Hände glitten in ihre Hose.
Leise stöhnte sie auf.
"Hast du sowas schon öfter gemacht?", fragte sie leise und grinste.
"Eigentlich noch nie.", gab er nervös zu.
Da lag sie also.
Nur noch in Unterwäsche. Mit einem Typen, den sie am selben Tag kennen gelernt hatte.
Doch sie konnte nichts dagegen unternehmen. Nein. Sie wollte nichts dagegen unternehmen.
Er zog ihr ihre Unterwäsche aus. Total nervös. Das merkte Sam.
"Mach dir keinen Stress.", lächelte sie und zog ihn an sich ran.
Dann passierte es.
Total vorsichtig stellte Luca sich an.
Es dauerte nicht lange, aber es war wunderschön.
Luca zitterte und gab Sam einen Kuss, ehe er sich neben sie fallen ließ.
Aneinandergekuschelt lagen sie noch auf der Decke.

Samstag, 30. Juli 2011

Es tut mir leid! o: &' Kapitel ll

Woah. Es tut mir voll leid, ja.
Das Kapitel war gestern fast fertig. Es hätte nur noch zehn Minuten gedauert und dann hat meine Mutter das Internet abgestellt. O:
Ich hab sie angeschrien, dass ich das Kapitel online stellen muss, aber ihr war es egal.o:
Ich glaube, es ist sogar etwas länger, als sonst. c:
Verzeiht ihr mir? o;
Und es ist ein Abschiedsgeschenk. Weil ich heute Nacht weg bin. :b

Vielleicht schreibe ich ja im Flugzeug. Genug Zeit habe ich ja. x:
Es tut mir voll leid. x:
-Tom. :*


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"Ist ein bisschen viel, Luca.", versuchte sie, ihm auszuweichen.
"Dann erzähl's mir. Ich hab Zeit. Ich wurde eben fett versetzt.", grinste er.
"Von deiner Freundin?", fragte Sam und sah ihn erwartungsvoll an.
"Ne. Ich hab keine Freundin.", lachte er leise vor sich hin.
"Wieso nicht?", hackte Sam geschockt nach.
"Die benötigen so viel Zeit und sind immer so launisch. Außerdem will ich einfach keine.", zuckte er mit den Schultern.
"Also? Was bedrückt dich?", hackte er nach und lehnte sich zurück.
Ein paar Pollen hingen in seinen Haaren, die in der Sonne leuchteten.
Luca kaute Kaugummi.
Es roch leicht nach Melone. Und man konnte das kleine, glitschige, gelbe Etwas in seinem Mund sehen, wenn man darauf achtete.
Sam merkte, wie er sie aufmerksam musterte.
Sie schluckte schwer, senkte ihren Blick und schaute ihm dann in die Augen.
Schnell zwinkerte sie die Tränen weg, die sich in ihren Augen bildeten.
"So ein Junge. Aus meiner Klasse, der hat mir eine ganze Beziehung vorgespielt, mich dann betrunken gemacht, mit mir geschlafen und mich dabei nur verarscht. Es war für eine Wette.", Sam senkte beschämt ihren Blick. Die Röte stieg ihr ins Gesicht. Wie unangenehm ihr das war..
Luca verschluckte sich und hustete hefßtig.
Sam schreckte zusammen und klopfte auf seinem Rücken herum.
Er würgte sein Kaugummi hoch.
"Tut mir leid.", entschuldigte er sich.
"Kein Problem. Ist alles okay bei dir?", Sam sah ihn ein wenig geschockt von der Seite an.
"Ja. Aber wie kann dieser Typ sowas tun?!", Lucas Blick verengte sich.
Er schaute Sam nicht an, nein. Er schaute in die Ferne.
Auf der anderen Seite der Autobahn war ein großes Feld. Es war gelb. Man konnte nicht eine grüne Stelle sehen. Nur gelb.
Vor der Bank, auf der sie saßen, lag ein kleines Stückchen Brot.
Langsam und so unauffällig wie möglich, kam ein Spatz angeschlichen und stiel das Brot.
So schnell, wie möglich flog er wieder weg.
Sam und Luca redeten noch eine ganze Weile.
Über alles.
Eigentlich redet man doch nicht mit jemandem, den man vor einer halben Stunde kennen gelernt hatte, über die tiefsten Geheimnisse, oder?
-Doch. Sam tat es. Komischer Weise vertraute sie ihm.
Es fühlte sich so an, als ob sie ihn schon verdammt lange kennen würde.
Doch sie tat es nicht.
Luca war einfach ein Junge, der sie vor dem Selbstmord bewart hatte.
Dann entstand ein Schweigen. Aber kein unangenehmes.
Es war total schön, einfach neben ihm zu sitzen und in die Gegend zu gucken.
Die Sonne ging langsam unter. Direkt über dem gelben Feld.
Die Bäume wurden von der untergehenden Sonne beleuchtet.
Das satte grün von den Blättern strahlte noch mehr.
Ein paar Vögel zogen am dunkler werdenden Himmel ihre Runde.
Ganz weit enfernt drehte eine Person mit einem etwas größeren Hund eine Runde.
Ein Jogger lief durch's Feld.
Zwei Fahrradfahrer fuhren an der Autobahn entland.
Langsam blickte Sam zur Seite und sah in ihren Augenwinkeln Luca, der müde schien und herzhaft gähnte.
"Tut mir leid. Ich bin total fertig.", entschudigte er sich und grinste breit.
"Kein Problem. Ich auch.", lächelte Sam müde und fuhr sich über das Gesicht.
"Komm. Ich bring dich nach Hause.", Luca stand schnell auf, nahm sein Board unter den rechten Arm und hielt Sam die Hand hin, die sie dankend annahm und sich an ihm leicht hochzog.
Gemeinsam schlenderten sie über das Feld. Schweigend. Luca wusste, dass in Sams Kopf sich die Gedanken überschlagen. Und in seinem? Er dachte über gar nichts nach. Er genoss einfach nur die Nähe von ihr. Die Nähe von Sam. Sam. Dem Mädchen, das er schon seit längerer Zeit toll fand, das ihn aber noch nie bemerkt hatte..
Das Haus, in dem Sam wohnte, konnte man wegen der Höhe schon aus der Ferne sehen.
Luca zögerte kurz und nahm dann ihre kalte Hand in seine.
Leicht erschrocken guckte sie ihn an, ließ es aber dennoch zu.
Ein zufriedenes Lächeln bildete sich auf seinen Lippen.
"Wo wohnst du denn?", fragte er. Als ob er das nicht wusste.
Natürlich wusste er, dass Sam in diesem großen Haus lebte. Mit ihrem Bruder und ihrer Mutter.
"Da.", sie zeigte auf den Steinbrocken.
Luca nickte nachdenklich.
Als sie vor der Tür ankamen, umarmte sie ihn dankbar.
"Danke. Für alles.", flüsterte sie in sein Ohr.
Er konnte die warme, feuchte Hitze spüren.
Seine Nackenhaare stellten sich auf und er bekam Gänsehaut.
"Kein Problem.", flüsterte er zurück und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor er zu sich nach Hause ging.
Lucas Haus lag am Ende der Straße.
In einem Reihenhaus.
Er lebte mit seiner kleinen Schwester und seiner Mutter zusammen.
Sein Vater hatte die Mutter betrogen, als er gerade zehn geworden war.
Seitdem kamen sie gut ohne ihn klar.
Er wollte auch keinen neuen Vater. Er wollte, dass alles so blieb, wie es war.
Sam ging langsam die Treppen nach oben und schloss die Haustür auf.
"Wo bleibst du denn?!", schrie ihre Mutter schon los.
"Nicht jetzt. Bitte.", flehte sie. In diesem Moment wollte sie ihre Ruhe. Niemanden, der sie anschrie.
Vielleicht eine Mutter, die sie in den Arm nahm und ihr zuhörte und ihr sagte, dass alles wieder gut werden würde.
Vielleicht eine Mutter, die sie ins Bett steckte, ihr etwas von ihren Liebesgeschichten erzählte.
Vielleicht eine Mutter, die ihr Schokolade brachte und sich zu ihr ins Bett kuschelte.
Doch Sam wusste, dass ihre Wünsche nie erfüllt werden würden.
"Wieso heulst du?", wurde sie angemacht.
"Tut mir leid."
Schnell wischte sie sich die Tränen ab und ging in ihr Zimmer.
"Ich bin arbeiten!", hörte Sam.
Sie zog sich ihre Jogginghose an und kuschelte sich ins Bett.
Leise wurde ihre Tür geöffnet.
Jake stand vor ihr.
"Wieso weinst du denn?", fragte er traurig und kam auf sie zu.
Er setzte sich neben Sam auf's Bett und kam mit den Füßen nicht auf den Boden. Er ließ sie baumeln.
"Mein Herz tut weh.", versuchte sie zu erklären, dass er es auch verstand.
"Und wieso?"
"Wegen einem Jungen.", lächelte sie unter Tränen.
"Hat er dir weh getan?", wollte Jake wissen.
Klar. Er war erst fast sieben. Wie sollte er denn sowas verstehen?
"Ja. Hat er. Sehr sogar."
"Soll ich bei dir bleiben?", fragte er. Sam sah, wie traurig er wurde.
"Kannst du machen. Was ist denn los mit dir?", fragte sie und strich ihm durch die Haare.
"Ich will nicht, dass dir ein Junge weh tut.", gab er leise zu und kuschelte sich an seine große Schwester.
Sam legte ihren Kopf auf seinen.
Die Tränen liefen ihm in die Haare, doch ihn störte das nicht.
Wie gut es tat, dass sie einen Bruder wie ihn hatte.
Wenigstens einer, der immer für sie da war..

Mittwoch, 27. Juli 2011

Kapitel lO. (:

Woah. Fragt mich nicht, wie ich das hinbekommen habe, alter. :D
Es ist total mies. x:
Schuligung, aber ich wollte, dass ich noch eins hinbekomme. c:
Und ich brauch noch Vorschläge. 

Sonst kommt kein 11. Kapitel. (:
Ich will noch mindestens 5 Vorschläge in den Kommentaren haben. c:
Sonst kommt es nicht. :b

Muhahahaha. Bin ich böse. :D
Also dann viel Spaß beim Lesen. c:
-Tom. :*

_________


"Oh ja. Ich hab sie geknallt, man!", freute Timo sich.
Derjenige, der am Telefon war, sagte irgendetwas.
"Was für einen Beweis willst du denn, alter?"
Wieder sagte die Stimme am anderen Ende der Leitung etwas.
"Hm. Ja. Okay. Ich guck mal, was sich da machen lässt."
Sam tat so, als ob sie von nichts wusste.
Doch das fiel ihr sehr schwer..
Gähnend kam sie in die Küche.
"Guten Morgen, Schönheit.", lächelte Timo und kam auf sie zu, um ihr einen Kuss zu geben.
"Guten Morgen.", strahlte Sam künstlich und ließ den Kuss zu, auch wenn sie sich sehr ekelte.
Als Timo dann seine Hände auf ihren Hintern legte, war es zu viel.
"Scheiß Arschloch.", zischte sie, stieß ihn von sich weg und verließ fluchtartig das Haus.
Sam rannte und rannte.
Dass sie fast von Autos überfahren wurde, war ihr total egal. Eigentlich wäre es ihr sogar ganz recht.
Irgendwann, als sie schon keine Luft mehr bekam, rannte sie über eine Autobahnbrücke.
Ruckartig blieb sie stehen.
"Mich braucht doch eh keiner mehr.", flüsterte sie zu sich selbst.
Die Tränen liefen ihr wasserfallartig über die Wangen.
Ihre Augen röteten sich.
Schwarze, schmierige Streifen erschienen in ihrem Gesicht, da sie sich am Vortag nicht abgeschminkt hatte.
Ihre Nase lief, doch was soll's?
Sam setzte sich auf die schmale Absperrung.
Sie kam ins Wanken und krallte sich an die Eisenstange, die unter ihrem Hintern in ihre Haut einschnürte.
Sie begann zu schluchzen und wollte nicht aufhören.
Unter ihr fuhren Autos. Sie sah nur ihre Schatten.
Sam bebte am ganzen Körper.
Ihre Gedanken schwirrten in ihrem Kopf herum.
Wie konnte Timo ihr das nur antun?
Aber wunderte es sie eigentlich?
Nicht wirklich, oder?
Er war viel zu toll für so jemanden wie sie.
Aber war er wirklich so toll?!
"Timo ist ein Arschloch. Ein verdammtes Arschloch. Und ein Player. Und ein Hurensohn. Kein Wunder, dass er immer allein war.", sagte sie zu sich selbst.
"Erschreck dich nicht, bitte."
Jemand fasste ihr von hinten leicht an die Schulter.
Es war ein Junge. Das hörte sie. Außerdem war seine Hand groß und sein Griff war doch ein wenig fester, als gewollt.
Trotz seiner Stimme, die angenehm beruhigend war, zuckte Sam leicht zusammen.
Ihr Atem wurde ruhiger. Und die Tränen wurden auch weniger.
Doch Zittern tat sie immer noch stark.
Langsam drehte Sam sich um und blickte in die Augen des Jungen.
Dunkelblau waren sie.
Wie der Himmel, wenn die Sonne unterging.
Ein wenig geschockt starrte er sie an.
"Du wolltest aber nicht springen, oder?", fragte er und hielt sie fest.
Vielleicht nicht in dem Sinne von "festhalten", dass er dafür sorgte, dass sie nicht runterfiel, aber irgendwie fühlte Sam sich in seiner Gegenwart wohl.
Dazu sagte sie nichts sondern senkte einfach nur ihren Blick.
"Komm da runter, man!", befahl er und verstärkte seinen Griff.
Etwas eingeschüchtert hörte sie auf den Jungen, den sie an diesem Tag zum ersten Mal sah.
Ihr Körper bebte immer noch und ihre Luftröhre schnürrte sich zu.
Leicht wankte sie und haute ihre Fingernägel in das T-Shirt des Jungen.
"Alles okay bei dir?", fragte er besorgt und stützte sie.
Langsam. Wirklich sehr langsam führte er sie über die Brücke, da dort eine Bank stand. Ein wenig geschützt unter Einer Kastanie.
Sein Skateboard, auf dem er unterwegs war, schob er achtlos vor sich her.
"Setz' dich."
Er drückte Sam auf die Bank. Sie musste ihre Hände in den Schoß legen, da sie so am zittern war.
"Möchtest du denn drüber reden?", fragte der Junge fürsorglich und streichte sich über den Kopf, damit die blonden Locken nicht so abstanden.
"Ich kenne dich doch nicht.", ein leichtes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen.
Wie süß er sich um sie kümmerte.
Und wie aufmerksam er Sam in die Augen blickte und ihr die Schulter zur Beruhigung streichelte.
"Da hast du recht..", murmelte er und kratzte sich verlegen am Hinterkopf.
Sam hatte aufgehört zu zittern. Und Tränen quollen ihr auch nicht mehr aus ihren Augen.
"Ich bin der Luca. Und ich bin fast 16! Ich skate gern, wie du an meinem scheiß Board erkennen kannst. Und ehm.. Ich hab n Hund. Der heißt 'Jesus'. Noch irgendwelche Fragen?", grinste er. Seine Zähne waren gerade und weiß. Vermutlich von einer Zahnspange gerichtet.
In seinem Gesicht bildeten sich Grübchen, die Sam von diesem Moment an liebte.
"Das klingt aber sehr spannend. Nein. Erstmal keine weiteren Fragen.", grinste sie.
"Dann erzähl mal, was dich so bedrückt, hübsches Mädchen."

Montag, 25. Juli 2011

Kapitel 9. *-*

Tada! :D
Kapitel 9. x:

Ich hab mich extra rangesetzt, Leute. o;
Und das Bewerten ging dann aber schnell. ;D

Also. Ihr könnt gerne "scheiße" bewerten, wenn es euch nicht gefällt. :b
Hier mal ne Frage, weil das in nem Kommentar geschrieben wurde.
Was für n Wettbewerb? hä? :D
Und wieso sollte ich da mitmachen?
Als ob ihr die Geschichte mögt. Ist eh nur aus Mitleid. :b

Nja. Wär endlaser, wenn mir das mal jemand beantworten könnte. c:

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Lukas Haus war nicht allzu sehr entfernt, also waren Sam und Timo schnell dort.
Die Party war schon in vollem Gang. 
Draußen standen ein paar kleine Grüppchen oder Paare.
Der Bass dröhnte. Das merkte man, wenn man das Grundstück betrat.
Überall lagen Pappbecher und Zigarettenstummel. 
Sam presste sich an Timo, der selbstbewusst den Weg zum Hauseingang marschierte.
Die Tür stand einen Spalt offen, damit man nicht klingeln brauchte.
Durch die Haustür gelangte man sofort in das große Wohnzimmer.
Es war leer geräumt. 
Kein Sofa, kein Fernseher, gar nichts war zu sehen. 
Vermutlich hatte Lukas alles gut weggeräumt, damit nichts beschädigt werden konnte. 
Neben dem großen Steinkamin, der in der Wand eingebaut war, stand ein großer Tisch mit Chips in allen Variationen und Dips.
Daneben stand ein ebenfalls sehr großer Tisch mit den Getränken. Hauptsächlich Alkohol. 
Und neben den Lebensmitteln stand noch ein Tisch mit den Geschenken.
Viele bunte Päckchen und Umschläge lagen darauf. 
Mal größere, mal kleinere. 
Eher ordentlich eingepackt, oder eben auch nicht.
Lukas besaß eine fette Anlage.
Die Musik war so laut, man konnte sie spüren. So musste das sein!
Die Tür, die nach oben in die Schlafzimmer führte, war abgesperrt. 
Nur die Tür zum Gästebadezimmer war geöffnet.
Seine Eltern waren nicht da.
Sie hatten ihm das Haus für seinen sechzehnten Geburtstag überlassen.
Eine der Dinge, die Timo nicht verstand.
Lukas war sein bester Freund, klar. Aber man konnte ihm echt kein Haus überlassen.
Das letzte Mal, als die Beiden heimlich eine Party gefeiert hatten, ging deutlich in die Hose.
Timo übernachtete bei ihm.
Lukas Eltern waren auf der Einweihungsfeier von Freunden eingeladen.
Da er keine Geschwister hatte, gehörte das Haus ihm.
Sie luden nur ein paar Leute ein, aber wie das so war, brachte jeder von denen noch ein paar Freunde mit. 
Es endete so, dass die Polizei vor der Tür stand.
Und Lukas zwei Monate Hausarrest hatte.
Sam und ihr Freund gingen durch's Wohnzimmer zu den Geschenken.
Timo legte das Geschenk für seinen besten Freund ab und drehte sich zum Tisch mit den Getränken.
"Erstmal was harmloses.", murmelte er und füllte irgendetwas in zwei Becher.
Sam, die noch nie zuvor Alkohol getrunken, geschweigedenn geraucht hatte, hatte keine Ahnung davon.
Da sie nicht wie das letzte Opfer vor ihm da stehen wollte, trank sie.
Timo schenkte ihr nach. Irgendetwas anderes. 
Es brannte etwas im Hals, schmeckte aber irgendwie nach nichts.
Vielleicht merkte Sam es auch gar nicht mehr, da sie nicht wusste, wie viel sie schon getrunken hatte.
Timo grinste sie an.
Vor Sams Augen verschwamm alles. Ein paar Mal musste sie stark blinzeln und es ging wieder.
Ihr Bauch fühlte sich komisch an. So, als ob man Achterbahn fährt, oder sich auf etwas freut.
"Schönheit? Kommst du mit mir?", fragte er und reichte ihr seinen Arm zum Abstützen.
Leicht kichernd hackte sie sich ein und taumelte mit ihm nach draußen.
Lukas wohnte nur zwei Straßen von Timo enfernt, also waren sie schnell zu Hause.
Er war bei vollem Bewusstsein, im Gegensatz, zu seiner Freundin, die die ganze Zeit kicherte und versuchte, ihm etwas mitzuteilen. Doch er reagierte gar nicht darauf.
"Ich liebe dich.", grinste Timo, hob Sam hoch und ging mit ihr ins Schlafzimmer.
"Was hast du vor?", kicherte sie und stützte sich ab.
"Wirst du noch sehen.", hauchte er und beugte sich über Sam.
Seine Hände wanderten über ihren Körper. 
Unter ihr Oberteil und in ihre Hose. 
Sam unternahm nichts dagegen. Sie ließ ihn einfach machen.
Sie glaubte, er merkte, wann es zu weit ging. Doch da täuschte sie sich.
Hastig zog er ihr das Kleid aus.
Und staunte nicht schlecht.
Ihr BH war schwarz. Mit Spitze. Und ein wenig durchsichtig. Nie hätte Timo gedacht, dass Sam sowas besaß. 
Dann der Slip, der dazu passte.
Er musste stark schlucken.
Timo zog sich die Hose aus. Und sein Oberteil.
Die Beule, die sich mittlerweile in seiner dunkelgrünen Boxershorts gebildet hatte, konnte man nicht übersehen.
Sam, die immer mal wieder laut kicherte, lag hilflos auf seinem Bett.
Gekonnt öffnete er ihren BH.
Seinen Atem konnte Sam auf ihrer Haut spüren, so nah war er.
Heiß, feucht und schnell.
Ihr Pulsschlag lag in ihren Ohren. Wie Trommeln hörte er sich an.
Was Timo ihr zuflüsterte, konnte sie gar nicht hören, so laut war es.
Doch konnte sie sich nicht wehren.
Sie konnte ihn nicht unterbrechen. 
Ihm nicht sagen, dass sie doch noch zu jung war.
Noch nicht bereit, 
Noch Jungfrau,
Dass sie sich doch noch Zeit lassen wollte.
Nicht in diesem Moment. In diesem Moment fühlte sie sich frei. Frei und glücklich.
Ein seltener Moment.
Außerdem wollte sie sich nicht zieren.
Sie wollte Timo nicht unglücklich machen, ihn nicht unterbrechen. Also ließ sie es zu.
So schlimm war es gar nicht, redete Sam sich ein.
Es war schnell vorbei.
Müde und erschöpft lag er neben ihr auf dem Rücken. 
Ein wenig verschwitzt. 
Der Wille war aus seinen Augen verschwunden.
Sam spürte nichts. Gar nichts. 
Keine Schmerzen, keine Freude, keine Gefühle, gar nichts.
Doch. Eins spürte sie. Eine bleiernde Müdigkeit überfiel Sam. Ihre Augenlieder wurden schwerer, ihr Atem verlangsamte sich. Und schon schlief sie ein.
Träumen tat sie in dieser Nacht nicht. 
Gar nichts. Oder zumindest erinnerte sie sich am nächsten Morgen nicht mehr daran.
Sie streckte ihren Arm aus, da sie wusste, dass Timo neben ihr liegen müsste.
Doch sie fasste ins Kalte.
Schnell öffnete sich ihre Augen.
Nur ein kleiner Zettel lag auf seiner Seite.
"Ich bin in der Küche. 
Ich liebe dich. 
-Timo."
Ein Strahlen breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Noch ein wenig verschlafen machte sie sich auf den Weg in die Küche. 
Seine Stimme konnte Sam schon im Flur hören.
Er telefonierte. Mit wem, wusste sie nicht.
Aber es klang ernst.
Sie blieb stehen, um zu hören, was er sagte.
Es verschlug ihr den Atem.

WICHTIGE DINGE. x:

Kapitel 8 ist hier drunter. :D
Gleich, oder nachher kommt das 9.
2 an einem Tag. Was' los? o; :b
Wenn ich hier alles aufgezählt habe, kommt ein Teil. Also ich werde dann anfangen, zu schreiben.
Das hier sind einfach mal ein paar Informationen. x:
Vielleicht lest ihr euch die einfach mal durch. Könnte nützlich sein. c:
Also;
1. Da diese Geschichte voraussichtlich ein gutes Ende haben wird, wie so viele abgestimmt haben, es läuft noch, also könnt ihr eure Meinung noch abgeben, braucht die Geschichte n neuen Namen.
Aber ich bin so fantasielos. :D
Vielleicht schreibt ihr mir einfach mal euren Vorschlag.
Per Nachricht oder Pinnwandeintrag auf Schülervz. Oder auf Facebook. Oder hier als Kommentar. c:
Oder als Sms. :D
Mitmachen lohnt sich. :b
Nein. Ihr gewinnt nichts. o;
Aber die, die mir am Besten gefallen, kommen in ein Voting, welches an meinem Geburtstag erscheint, weil dann das andere Voting vorbei sein wird. c:
Dann könnt ihr ja auch sehen, ob die Geschichte n gutes Ende haben wird.  :b
Also einfach mal schreiben.
Ich selbst werde mir natürlich auch was überlegen, was dann da rechts zum Abstimmen erscheinen wird. c:
So.
Das war der erste Punkt.
Jetzt Punkt
2. Ich werde die ganzen Sommerferien über nicht da sein.
Ich bin zu Hause in Kalifornien, wie einige sicherlich mitbekommen haben. c:
Trotzdem werde ich da schreiben können, weil ich meinen Laptop dabei haben werde. :p
Aber dann halt nicht so oft, weil ich ja auch was zu tun habe. :D
Das wäre dann vom 30.7.-12.9.
Also auch über meinen Geburtstag, an dem ich auf jeden Fall mal kurz online sein werde, um das neue Voting reinzustellen und zu gucken, wie das alte ausging. c:
3. Nächste Woche Mittwoch. Das wäre der 3.8.-10.8., glaube ich, haben wir hier zu Hause bei mir kein Internet.
Da wird irgendwas gemacht. Meine Mom hat's mir erklärt, aber ich habe es vergessen. :D
Ich glaube, das war's..
Und wenn euch die Geschichte nicht gefällt oder ihr Verbesserungsvorschläge habt, gaaanz wichtig einfach mal Bescheid sagen. Vielleicht sind eure Tipps ja nützlich. c:

Also.
Hauste rein, Spiderschwein. :b

Kapitel 8. c;

Salut. :p
Jaja. Das Kapitel war schon fertig.
Ich hab aber Kopfschmerzen, also stelle ich es online.
Und das wäre sonst zu lang geworden. x;
Vielleicht kommt das spektakuläre dann nachher noch, aber ich weiß es nicht.

Also mal sehen. (:
Und danke für die Kommentare und Bewertungen unso.♥


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Keiner traute sich, etwas gegen Sam und Timo zu sagen.
Das war auch gut so. Als die Schulglocke ertönte, wartete Timo noch auf Sam, die etwas sehr langsam ihre Sachen zusammenpackte.
"Alles okay?", fragte er und fasste ihr an die Schulter. Erschreckt zuckte sie zusammen und ließ ihr Etui fallen.
Timo bückte sich und hob es auf, dennoch ließ er Sam nicht aus den Augen.
"Ich habe doch gar nichts zum Anzuziehen.", murmelte Sam und nahm ihm das Etui ab, um es in die Tasche zu stecken.
"Dann gehen wir dir gleich was kaufen. Dein Bruder ist doch nach der Schule zu Marc, oder? Und deine Mom ist arbeiten."
"Und das Geld? Wo bekomme ich das Geld für schöne Kleidung her?", fragte Sam verzweifelt, als sie schon das Schulgelände verlassen hatten.
"Mach dir darüber mal keine Gedanken, Schönheit."
Timo schleifte Sam in die Innenstadt.
Direkt der erste Laden, in dem es schöne Klamotten gab, wurde von den beiden angesteuert.
Sam fühlte sich total unwohl.
Überall Mainstream-Weiber mit gefärbten Haaren, diesen beigen Hosen, die oben so weit waren, einem gestreiften Oberteil von H&M, was eh jeder hatte, geschminkt wie eine Barbie und dann diese Taschen, die eh jeder hat.
Und dann Sam.
Sam war ungeschminkt, wie immer. Sie hatte einen weiten Pullover und eine normale Jeans an und hatte einen normalen Rucksack um ihre Schultern hängen.
"Such dir was schönes aus, Sam.", lächelte Timo liebevoll.
Im Radio lief verdammt laut "Low- Flo Rida feat. T-Pain".
Etwas unwohl machte Sam sich auf die Suche nach einem schönen Outfit für die Party.
Viele Kleider und Röcke, Hosen, Tops, Pullover und was es sonst noch so gab, probierte sie an.
Doch jedes Mal fühlte sie sich unwohl.
"Können wir in einen anderen Laden gehen, Timo?", fragte Sam.
"Natürlich.", etwas gelangweilt machten sie sich auf den Weg zum nächsten Laden.
Wie viele Leute da rumliefen.
Mädchen mit Tüten, Leute mit ihren Hunden, Familien mit Kindern, Mütter mit einem Kinderwagen, Pärchen oder Freundinnen. Es schien echt jeder an diesem Tag unterwegs zu sein.
Nach einer Millionen von Läden fand sie endlich einen, in dem es ein wunderschönes Kleid gab.
Es war hell. Sehr hell. Dennoch nicht ganz weis, sondern in einem leichten lilanen Schimmer.
Trägerlos und bis zu den Knien.
Am Bauch hatte es so etwas wie einen Gürtel. Trotzdem war es nur ein Band. In Schwarz.
Sam war sich unsicher. Dennoch probierte sie es an.
Es lag perfekt um ihren Körper.
Da es unten weit abfiel, saß es toll.
Es war nicht zu eng und rutschte auch nicht.
"Du siehst. Wow. Einfach. Wow!", Timo stand fassungslos da. Sein Mund war geöffnet und seine Augen geweitet.
"So schlimm?", fragte Sam ernst und begutachtete sich im Spiegel.
"So toll, Schönheit..", staunte er und wurde leicht rot, als er merkte, dass sein Mund offen stand.
"Dankeschön..", lächelte sie und zog sich um.
Also gut. Ein Kleid hatte sie also schon.
Jetzt noch Schuhe.
"Ich finde, dass schwarze High-Heels am besten passen, oder?", überlegte sie und steuerte den Schuhladen an.
"Keine Ahnung..?", also hatte Timo keine Ahnung von Schuhen. -Toll.
Die Schuhe waren schnell gefunden.
Da Sam schmale Füße hatte, die in ihre Größe immer passten, war dies kein Problem.
"Meine Cousine kann dich schminken, Sam. Wenn du willst.", schlug Timo auf dem Weg zum Bus vor.
"Das fänd' ich toll.", stimmte sie zu.
Also setzten sie sich gleich in den Bus, der direkt vor der Tür von der Cousine hielt, wie Timo sagte.
Keine fünfzehn Minuten später waren sie da.
Seine Cousine, die Clara hieß, wie er ihr mitteilte, lebte in einer kleinen Wohnung, die aber in einer schönen Gegend lag.
Ihre Wohnung war schön eingerichtet auch, wenn sie etwas chaotisch war.
Aber das machte Clara sympatischer, fand Sam.
Sie hasste es, wenn es immer so aufgeräumt und ordentlich war..
Freundlich empfing Clara die Beiden.
"Du bist aber wirklich auch so verdammt hübsch.", stellte sie neidisch fest und schaute direkt in die Augen.
"Dankeschön.", bedankte sie sich.
"Dann setz' dich mal hier hin.", Timos Cousine war Kosmetikerin und hatte eine Menge Ahnung von Schminke.
Sie hatte schon einen Platz vorbereitet, der hell beleuchtet war.
Ein großer Spiegel hing an der Wand. Direkt davor ein Tisch mit vielen, großen Schminkpaletten.
"Na dann mal los.", murmelte Clara und fing an, Sam zu schminken.
Ganz still und ruhig saß sie da.
Nicht mal unwohl fühlte Sam sich.
Das war etwas ungewöhnlich.
Es fühlte sich toll an, geschminkt zu werden.
Manchmal, wenn sie die Augen öffnete, sah sie Timo, der sie die ganze Zeit beobachtete.
Nach nicht einmal einer halben Stunde war sie fertig.
Clara nahm das Handtuch,welches sie vor den Spiegel gehangen hatte, ab.
Sam sah wunderschön aus.
Ihre Wangen waren leicht rosa. Und ihre Augen strahlten noch mehr. Ihre Wimpern waren lang und lagen toll.
Sie glitzerten leicht.
Und auf ihren Lippen lag ein leichter glanz.
"Dankeschön. Das hast du toll hinbekommen.", bedankte sie sich bei Clara und umarmte sie kurz.
"Kein Problem. Und jetzt gehst du dich umziehen. Das Selbe macht Timo auch. Ihr müsst gleich los."
Sam nickte und verschwand mit den Einkaufstüten im Schlafzimmer.
Timo, der sich ebenfalls neue Kleidung gekauft hatte, ging ins Bad.
Timo war zu erst fertig und wartete mit seiner Cousine auf Sam, die auch gleich darauf die Tür öffnete.
"Tada.", strahlte sie und drehte sich zwei Mal im Kreis.
"Du bist so wunderschön.", starrte er sie an.
"Danke.. Wollen wir los?", fragte sie und nahm Timos Hand.
"Ja. Klar. Danke, Clara.", grinste er und umarmte seine Cousine zum Abschied.

Freitag, 22. Juli 2011

Kapitel 7. (:

Haaaaaaaallo. c:
Dankeschön für die lieben Rückmeldungen.♥

Das Kapitel jetzt hier drunter unter dem Wichtigen ist leider nicht so spannend.
Das tut mir auch leid, aber es ist verdammt wichtig.

Trotzdem hab ich mir natürlich Mühe gegeben und ich hoffe, ihr lest es euch trotzdem durch.
Es ist wichtig, für die Idee, die meiner wundervollen Freundin Lina gekommen ist, die mich immer toll bei der Geschichte unterstützt. <':

Das nächste Kapitel wird der Brenner, Leute! :D
Versprochen.
Da hat Lina sich nämlich schon was ausgedacht.

Ich brauch immer so n Überthema, das sie mir gibt und dann weiß ich, wie ich das am Besten schreibe. :b
Ach was laber ich hier eigentlich? :D
Lieb bewerten oder eben auch schlecht, wenn ihr es schlecht findet und kommentieren wäre toll. c:
Und die Abstimmung rechts nicht vergessen! :>

Ach ich hab noch was vergessen;
Morgen kommt wahrscheinlich keiner. o;
Also erst Übermorgen, weil ich morgen den ganzen Tag nicht zu Hause sein werden. -Bis Sonntag Mittag ungefähr. Dann werde ich mich wahrscheinlich auch ans Kapitel setzen. Es wird deswegen auch länger, versprochen. c: 

-Tooooooom. :*
____________________________

Zusammen kuschelten sie sich auf's Sofa.
"Schönheit? Kommst du mit mir auf die Geburtstagsparty von Lukas?", fragte Timo und spielte an ihren Haaren.
"Wann ist die denn?"
"Morgen Abend.", antwortete er und wartete gespannt auf eine Antwort.
"Da kann ich nicht, Timo. Ich muss auf meinen Bruder aufpassen, weil meine Mom arbeiten geht.",  enttäuscht setzte Sam sich auf und strich sich die Haare aus dem Gesicht.
"Und wenn er zu irgendwem anders geht?"
"Ich frag Mama mal, ob er vielleicht bei Marc schlafen kann..", überlegte sie und ging in den Flur, zog sich ihre Schuhe an und musste sich von Timo verabschieden, da es echt spät war.
"Warte. Ich bring' dich.", schnell holte er seine Jacke, zog sie über, schnappte sich den Schlüssel und ging mit Sam nach draußen.
Es war dunkel. Die Straße wure leicht von den Lampen beleuchtet.
Am Himmel flog ein Flugzeug in Richtung Süden.
Es war eine klare Nacht.
Die Sterne strahlten. Sogar ein paar Sternschnuppen waren zu sehen.
"Ich wünsche mir, dass ich morgen mit Timo auf die Party darf. Bitte..", flüsterte Sam, als sie eine Sternschnuppe erblickte.
Wieso war es ihr so wichtig?
Noch nie war sie auf einer richtigen Party.
Immer musste sie auf ihren Bruder aufpassen, was sie auch gern tat, aber trotzdem nervte es gewaltig.
Oder sie war gar nicht erst eingeladen,was auch oft der Fall war.
Timo legte zärtlich seinen Arm um sie, da er merkte, dass sie frierte.
"Willst du meine Jacke?", bot er an.
"Nein. Ist schon okay, aber danke.", lächelte sie.
Doch Timo zog sie schnell aus und legte sie um Sams Schultern.
Es roch nach ihm. Sehr sogar.
"Wo wohnst du eigentlich, Schönheit?", unterbrach Timo die angenehme Stille.
Wenn Sam mit ihm zusammen war, war es nie unangenehm.
Es gibt doch diese Stille, bei der man sich denkt, dass man irgendwas sagen oder tun muss, aber bei ihm hatte sie dieses Gefühl nicht.
Noch Stunden könnte sie einfach schweigend neben ihm her gehen.
Ihm immer wieder heimliche Blicke zuwerfen.
Dieses Gefühl, dieses flaue Gefühl im Magen fühlte sich unglaublich toll an.
"Sam? Ist alles okay?", sie hatte nicht bemerkt, dass sie einfach stehen geblieben war und er mit seiner Handfläche vor ihrem Gesicht rumfuchtelte.
"Was? Oh. Ehm. Ich wohne.. da drüben.", ein wenig beschämt zeigte sie auf das Hochhaus, welches wie ein großer, grauer Brocken da stand. -Nicht zu übersehen.
"Achso. Na dann mal los.", sagte er, als sei es ein ganz normales Einfamilienhaus mit einem schönen Garten oder einer schönen Terasse. Vielleicht mit einem Wintergarten sogar.
Aber das entsprach nicht der Realität.
Sam kam sich unwohl vor.
Timo. Der reiche Timo. Dem es an nichts fehlte.
Der sich die tollsten Urlaube leisten konnte.
Immer die neueste Kleidung hatte.
Ständig die neuesten Spiele bekam.
Immer das neueste Handy hatte.
Und dann Sam. Sam, die in einer kleinen Wohnung mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder lebte, wo nie genug Platz da war.
Sam, die noch nie im Urlaub gewesen war.
Noch nie im Leben einen Controller in der Hand hatte.
Nicht mal ein Handy besaß und das noch nie.
Sam, die alte Kleidung trug und immer das, was sie bekam.
Doch sie fühlte sich so mit ihm verbunden.
Sie fühlte sich so von ihm verstanden.
Timo verstand sie ohne, dass sie etwas sagte.
Er brachte sie zum Lächeln.
Ganz unbewusst, aber Sam merkte es.
Seit sie mit ihm zusammen war, in den paar Tagen hatte sie sich verändert.
"Schlaf gut, Schönheit.", verabschiedete er sich und riss sie aus ihren Gedanken.
"Du auch.", sie drückte sich an ihn, schloss die Augen und holte tief Luft, damit sie seinen Geruch in der Nase hatte.
"Ich liebe dich.", wisperte er ihr zum Abschied ins Ohr und küsste sie liebevoll auf die Stirn.
Sam spürte ein Kribbeln an dieser Stelle.
Oh Gott, wie dieser Junge sie verrückt machte.
Strahlend stiel sie sich nach oben, schloss leise die Tür auf und schlich in ihr Bett.
Niemand hatte bemerkt, dass sie weg war. -Gut so.
Müde verfiel sie in einen schönen Traum und war am nächsten Morgen total ausgeschlafen.
Noch ein wenig schläfrig stand sie auf, schob die Vorhänge bei seite und sah, dass die Sonne scheinte.
"Guten Morgen, Sam!", kam ihr Bruder schreiend ins Zimmer gerannt und schmiss sich auf ihr gerade gemachtes Bett.
"Nicht darauf, Jakie!", tadelte sie und suchte sich ihre Kleidung für diesen Tag zusammen.
"Ich bin arbeiten, tschüss.", hörte sie ihre Mutter nur rufen kurz gefolgt vom knallen der zufallenden Haustür.
"Das heißt, ich bringe dich zur Schule, was?", Sam stemmte die Hände in die Hüften und dachte nach.
"Ja.", strahlte er.
"Ich mag es viel lieber, wenn du mich bringst. Das ist lustiger. Außerdem hab ich dich lieber, als Mama.", gab Jake leise zu.
"Och süüüß.", gab sie nur von sich und reichte ihm eine Hand zum Aufstehen.
"Wenn du mich nachher abholst, können wir dann ein Eis essen gehen?", fragte Jake neugierig, als sie schon fast seine Schule erreicht hatten.
"Können wir machen. Aber das darfst du dann nicht Mama sagen."
"Mach ich nicht!", schüttelte er den Kopf.
"Gut. Dann bis nachher. Viel Spaß, Jakie.", verabschiedete sie sich.
"Danke. Ich hab  dich lieb.", grinste er und drückte ihr einen Kuss auf die Wange.
Sam ließ sich für den kurzen Weg zu ihrer Schule Zeit. Ausnahmsweise war sie mal sogar früh dran.
Als sie ihren Klassenraum betrat, wurde es schlagartig still.
Unwohl fuhr sie sich durch ihr dichtes Haar und lief rot an.
"Ist was?", fragte sie leise.
"Als ob du mit Timo zusammen bist.", fuhr sie die zickige Angelique an.
"Ehm. Was?", hatte Timo es öffentlich gemacht?
Wie das klang. 'Öffentlich gemacht'. Als ob er eine Berühmtheit war.
Eigentlich war er es auf dieser Schule ja auch.
Jeder, wirklich jeder kannte ihn.
"Lasst sie in Ruhe, man!"
Timo betrat die Klasse und alle Augen waren auf ihn gerichtet.
"Bist du wirklich mit ihr zusammen?", fragte Nora und musterte ihn eingebildet.
"Und wenn schon. Ist doch mein Ding. Wieso müsst ihr euch immer in mein Leben einmischen?!", fragte Timo aufgebracht und ging zu Sam.
Er legte seinen Arm um sie und drückte sie an sich.
"Also doch. Ach du scheiße.", entfuhr es Nora, die Sam angeeckelt ansah.
"Was ist dein Problem, du scheiß Opfer? Ich hab ne Freundin. Eine unglaublich tolle.
Eine wunderschöne mit der tollsten Art, die ich kenne. Und du? Du bist ne behinderte Barbie, die keine eigene Meinung hat und sich Freunde gammelt. Such dir n Leben, Miststück."
Darauf fiel Nora nichts mehr ein. Sie drehte sich nur peinlich berührt um und setzte sich still auf ihren Platz. Genauso, wie die anderen.
"Danke.", flüsterte Sam so, dass nur Timo es hören konnte.
"Kein Problem, Schönheit.", flüsterte er zurück und küsste ihre Stirn.
Sam schmiegte sich an ihn.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Kapitel 6. *-*

Salut. c:
Einen Dank, an alle, die die Geschichte regelmäßig lesen, bewerten und mir ihre Meinung sagen. c:
Das freut mich echt riesig. Ich hätte nie gedacht, dass so eine Geschichte so gut ankommt. o:
Das Kapitel ist ziemlich lang. -Finde ich. 
Deswegen hat es auch echt lange gedauert. x:
Einen ganzen Abend, man! :D
Aber was soll's.

Ich finde, es ist mir einigermaßen gelungen, auch, wenn mir am Anfang echt die Idee gefehlt hat, die dann aber kam.
Ich hoffe, ich konnte es gut umsetzten und euch gefällt das.
Also;
Dankeschön für's lesen, bewerten und kommentieren. :*
Vielleicht stimmt ihr noch rechts ab, ob die Geschichte n gutes Ende haben soll?
Wär endlaser.♥

________________________________



"Was hast du vor?", fragte Sam ein wenig verwundert.
Timo sagte nichts und fing einfach an, ihren Hals zu küssen und sie zum Bett zu schieben.
Er versuchte, ihr unter das pinke Oberteil zu fassen, doch Sam drückte ihn weg.
"Was ist los, Baby?", fragte er. Leidenschaft flackerte in seinen braunen Augen auf. Begierig leckte er sich über die Lippen.
"Was hast du vor?", fragte sie ein wenig beängstigt.
"Wirst du gleich sehen.", Timo starrte ihr auf die Oberweite. Das merkte Sam sofort.
Unwohl verschränkte sie die Arme.
"Ich geh' jetzt besser.", murmelte sie und stand auf, doch Timo hielt sie fest.
"Bitte bleib, Schönheit. Ich werde nichts machen, was du nicht willst.", versicherte er ernst.
Das Flackern war aus seinen Augen verschwunden.
Sam nickte kurz und setzte sich wieder hin. Dennoch in einem kleinen Abstand zu Timo.
Sie legte die Hände auf ihre Oberschenkel, die sie definitiv viel zu fett fand und blickte sich im Zimmer um.
Er hatte sich ja schon Mühe gemacht.
Die schönen Kerzen, es war angenehm warm, alles schön verdunkelt.
Und ein leichter Duft von Kirschen lag in der Luft, wie sie das liebte.
Woher wusste Timo das? Oder war es doch nur ein Zufall?
"Ach, ich hab noch was für dich!", fiel ihm ein. Er klatschte sich mit der rechten Handfläche gegen die Stirn und sprang fluchtartig auf.
Er verließ das Zimmer.
Sam hatte einen kurzen Moment, um durchzuatmen.
Auf was ließ sie sich hier eigentlich ein?
Timo war eh nur ein Typ, der nur das eine will. Er war eh nur ein scheiß Player, so, wie alle Jungen in diesem Alter.
Außerdem; Was sollte Timo von ihr wollen?
Er. Gerade er, der schon zehnmillionen Mädchen vor ihr hatte.
Wieso war sie nur so blind gewesen?!
Tränen stiegen in ihre Augen und kullerten wie Regentropfen die Wangen runter, direkt auf ihr Oberteil. Sie leckte sich über die feuchten Lippen, die ein bisschen nach Salz schmeckten.
Ein Knoten bildete sich in Sams Hals. Sie hatte das Gefühl, zu ersticken.
Laut schluchzte sie auf.
"Weg. Einfach nur weg.", dachte sie sich.
Als sie aus der Zimmertür platzte, kam sie ins Stolpern und fiel hin.
Fluchend rappelte Sam sich auf.
"Hey, Süße. Wieso weinst du denn? Was ist los?", fragte Timo, der direkt vor ihr stand und eine Hand zum Hochhelfen anbot.
"Lass mich.", entfuhr es ihr. Sam schubste ihn beiseite und machte sich aus dem Staub.
"Sam! Warte!", schrie Timo und rannte ihr hinterher.
Völlig außer Atem holte er sie ein.
"Sam, Schönheit. Bitte warte. Sag mir bitte, was ich falsch gemacht habe..",  flehte er.
"Nichts. Ist schon okay. Ich muss nur nach Hause.", log sie und versuchte, an ihm vorbei zu verschwinden.
"Lüg mich nicht an, Schönheit. Komm, sag mir die Wahrheit. Bitte..", Timo sah sie durchdringend an. Er bettelte schon..
"Du verarschst mich doch nur.", die Tränen fingen wieder an zu laufen.
"Was?! Wie kommst du denn darauf?", fragte er geschockt.
"Gib's doch einfach zu.", nuschelte sie und wischte sich die Tränen weg. Aufgewühlt wuschelte sie sich durch die Haare.
"Es stimmt nicht, Sam. Ich liebe dich! Hörst du? Ich liebe dich!"
"Und wen nächste Woche?"
"Dich, man! Ich kann dir natürlich nicht versprechen, dass es für immer halten wird, aber es ist mir ernst. Bitte glaub mir doch.."
Die Glocken fingen an zu läuten. Also war es schon achtzehn Uhr.
"Ich muss nach Hause.", flüsterte Sam und wich Timos Blicken aus.
Ihre Tränen wischte sie sich am Handrücken ab.
"Ich.. Ich hatte eine Überraschung für dich..", man hörte den traurigen Unterton. Er senkte den Blick und starrte auf den grauen Asphalt. Ein kleines, schwarzes Steinchen lag vor seinen dunkelblauen Sneakers. Timo fixierte es, als ob er wollte, dass es ihm einen Ratschlag gab, oder etwas sagte.
"Achso.", gab sie nur kalt von sich und machte sich auf den Heimweg.
Das "Ich liebe dich.", welches Timo flüsterte, hörte sie natürlich nicht. Ebenso wenig sah sie, dass ihm Tränen aus den Augen quollen.
Eine Weile blickte er ihr nach,  bis Sam nicht mehr zu sehen war. Dann ging er rein und schmiss sich auf sein Bett.
Als er gerade eingeschlafen war, wachte er auch wieder auf.
Ein leises, dumpfes Klopfen ertönte.
Verwirrt stand er auf und schaltete das Licht an, welches in seinen Augen brannte.
Sein Blick verengte sich.
Müde und verschlafen öffnete er die Haustür.
Vor ihm stand Sam.
Sam. Mit verwuschelten Haaren, die in alle Richtungen abstanden, einer kurzen, verwaschenen Hose und einem weiten Pullover, der ihr viel zu groß war.
Ihre Augen waren rot und verquollen und ihre Nase lief.
"Was ist denn los?!", wollte der geschockte Timo wissen.
"Es tut mir so leid, Timo..", schluchzte sie und drückte sich an ihn.
"Ist doch kein Problem, Schönheit.. Komm erstmal rein."
Er nahm sie in den Arm und führte sie in die Küche. Dort setzte sie sich auf einen Küchenstuhl, der so aussah, als ob er total selten benutzt wurde.
"Möchtest du einen Kakao?", bot er ihr an und holte zwei Tassen raus, auf denen Weihnachtsmänner abgebildet waren.
Sam nickte nur.
Er machte Milch heiß und füllte sie in die Tassen.
Dazu kippte er ein wenig Kakao, rührte um und stellte ihr die eine Tasse auf den Tisch.
Sam, die im Schneidersitz auf dem Stuhl saß, nahm die Tasse in beide Hände und pustete, damit der Kakao nicht mehr so heiß war.
"Was tut dir denn leid, Schönheit?", fragte Timo und setzte sich auf den Stuhl, der direkt auf der anderen Seite des großen Küchentisches stand.
"Wie ich mich aufgeführt habe. Einfach alles.."
Tränen quollen erneut aus ihren Augen.
Er beugte sich vor und wischte ihr die Tränen mit seinen Fingern weg.
"Nicht weinen, Schönheit. Ist doch nicht schlimm.", versicherte er und nippte an seiner Tasse.
"Ich liebe dich, Timo."
"Ich dich auch, Schönheit.", ein Lächeln entwich ihm und seine Augen strahlten wieder so, wie Sam es liebte.
"Du sagtest, du hast eine Überraschung für mich?", strahlte sie.
"Oh ja. Hab ich. Komm mit."
Timo stand auf, stellte seinen Stuhl ran, nahm Sams Hand und ging mit ihr ins Wohnzimmer.
"Wo sind eigentlich deine Eltern?", fragte sie verwundert.
"Arbeiten.", antwortete er nur knapp.
"Und was ist mit deinen Geschwistern?", Sams Augen weiteten sich geschockt.
"Die sind bei meiner Oma.."
"Achso.", Sam merkte, dass dieses Thema unangenehm für ihn war, also beließ sie es dabei.
Etwas unschlüssig stand sie nun im Raum.
Timo schlenderte zum Klavier, setzte sich auf den Klavierhocker und fragte:
"Kennst du das Lied. 'God damn, you're beautiful'?"
"Nein. Ich glaube nicht..", überlegte Sam.
Timo konzentrierte sich und fing an zu spielen.
Noch nie hatte sie so etwas schönes gehört.
Wie die Noten harmonierten und wie gut er einfach spielen konnte.
Totenstille herrschte im Raum. Nein. Auf der ganzen Welt.
Die Zeit war stehen geblieben. Man hörte nur die Musik.
War es überhaupt Musik? Oder war es etwas magisches?
Das wusste Sam nicht.
Sie wusste nur, dass sie noch nie in ihrem Leben etwas so schönes gehört hatte.
Ihre Augen waren geschlossen und ihre Seele ließ sie baumeln.
Als Timo fertig war, öffnete auch er die Augen.
Eine Stille herrschte im Raum. Doch die Stimmung war magisch.
"Hey. Du weinst ja schon wieder.", besorgt kam Timo auf sie zu und küsste ihr die Tränen weg.
"Ja. Weil es so schön war."
Er drückte sie an sich.
"Ich liebe dich, Sam."

_____________________

Hier der Link zu dem Lied, für alle, die es nicht kennen. x:

Mittwoch, 20. Juli 2011

Kapitel 5. x:

"Ich liebe dich, Timo.", Sam blickte ihm ernst in die Augen.
"Ich.. dich auch.", zögerte er, doch Sam bemerkte dies nicht.
Glücklich lächelte sie und kuschelte sich an ihn.
Timo strahlte Wärme aus. Und Liebe.
Zum ersten Mal spürte Sam, wie sich wahre Liebe anfühlte.
Und es fühlte sich toll an.
Timo streichte ihr beruhigend über den Rücken.
Ihre Augen wurden schwach und fielen irgendwann zu. Auch Timo wurde müde und schlief irgendwann ein.
Doch kurz danach riss Sam ihre Augen wieder auf.
"Was ist los, Schönheit?", nuschelte Timo und rieb sich die Augen.
"Ich darf nicht hier sein. Ich muss nach Hause.", Sam sprang auf und rannte raus.
Es war schon spät. Die Sonne ging langsam unter.
Der Himmel zog lange, lila, orangene Streifen.
Die Wolken wurden ein wenig "beleuchtet".
Die Vögel suchten sich ihre Schlafplätze und hörten auf zu zwitschern.
Eine leichte Briese wehte. Die Blätter an den Bäumen raschelten leise.
Irgendwo war eine Hochzeit, da lautes Autohupen zu hören war.
In der anderen Richtung fuhr die Polizei mit lauten Sirenen.
Sam überquerte den Zebrastreifen und schloss die Tür auf.
Oben angekommen, wartete ihre Mom schon.
"Ach lässt du dich auch mal blicken?!", begann sie zu schreien.
"Tut mir leid. Wir sind nicht fertig geworden. Deswegen hat das länger gedauert. Wenn ich ein Handy gehabt hätte, hätte ich mich melden können..", Sam senkte ihren Blick und ihre Stimme ebenfalls.
"Ach! Du machst mir Vorwürfe?!", schrie ihre Mutter.
"Nein. Natürlich nicht.", die Tränen stiegen in ihre Augen. Schnell ging sie in ihr Zimmer und schloss ab, damit die Mutter nicht hinterher kommen konnte.
Sam machte sich fertig, schloss die Tür wieder auf, da sich ihre Mutter beruhigt hatte und legte sich schlafen.
"Sam? Saaaaam?", rüttelte jemand an ihr.
Verschlafen schaltete Sam ihre kleine Nachttischlampe an.
"Kann ich bei dir schlafen?", fragte Jake leise.
"Na klar. Komm rein.", nuschelte sie und schlug die Decke auf, damit er hineinklettern konnte.
"Hast du wieder schlecht geträumt?", fragte sie und drückte ihn an sich.
"Mhm.", nickte er nur und schlief auch gleich wieder ein.
Um genau sechs Uhr vierunddreißig klingelte der Wecker und Sam schlug ihre Augen auf.
Jake hatte an diesem Tag keine Schule, also musste nur sie sich aus dem warmen, kuscheligen Bett quälen. So leise wie möglich, damit er nicht aufwachte.
Schnell suchte sie ihre Sachen zusammen und stieg unter die heiße Dusche.
Als Essen schnappte sie sich einen Toast mit ohne alles, weil sie spät dran war.
-Wie immer.
Auf dem Weg wurde sie von Timo abgefangen, der sie stürmisch umarmte und ihr einen zärtlichen Kuss aufdrückte.
"Bist du gestern gut nach Hause gekommen?", fragte er und nahm ihre Hand.
"Ja. Ging schon.", antwortete sie gedankenverloren.
"Du? Sam? Also. Ehm. Ich fänd' es irgendwie besser, wenn das mit uns erstmal geheim bleibt. Bitte sei nicht sauer oder so, aber ich will einfach nicht, dass das nur ne drei-Tage-Beziehung ist und wenn die dann so schnell vorbei ist und alle es wissen, kommt das scheiße.", redete er sich um Kopf und Kragen.
"Natürlich. Kein Problem.", lächelte sie ein wenig verwirrt und ließ seine Hand los.
"Ich geh dann mal.", sagte Timo und ging schneller.
Sam war verletzt. Schämte er sich für sie?
War sie ihm doch nicht gut genug?
Liebte er sie gar nicht?
Verarschte er sie nur?
In der Schule wurde sie von Timo nur ignoriert. Nicht einmal sah er sie an.
Trotz allem verging der Tag schnell und es klingelte auch bald.
Sam spazierte langsam nach Hause.
"Sam! Schönheit! Warte mal.", total außer Atem kam Timo neben ihr zum Stehen.
"Was willst du?", fuhr sie ihn eiskalt an.
"Tut mir leid, wie ich zu dir bin..", entschuldigte er sich.
"Ach komm. Spar's dir.", Sam ging sauer an ihm vorbei.
"Ich liebe dich doch.", schrie er ihr hinterher.
"Ach. Tust du das?", Sam drehte sich wieder um und blickte in Timos Augen, die ein wenig glitzerten.
"Liebst du mich auch?", fragte er.
"Natürlich..", zögerte sie.
"Komm mit mir nach Hause.", forderte er und hielt ihr seine Hand hin.
Sam zögerte leicht.
Aber was hatte sie schon zu verlieren. Also hielt sie ihre Hand entgegen.
Timo drückte sie an sich und zusammen gingen sie zu seinem Haus.
Sie setzten sich ins Wohnzimmer auf das große, weiße Ledersofa.
Das Wohnzimmer schien, wie Timos Zimmer, sehr teuer und edel.
Die Wände waren weiß.
An der einen Wand hing ein großer Flachbildfernseher.
An der Wand, an der das Sofa stand, hing ein großes Gemälde.
Der Wohnzimmertisch war aus hellem Holz. Darauf stand ein Strauß roter Rosen, die sehr aus dem Zimmer herausstichen.
An der Tür, die nach draußen auf die Terasse und in den Garten führte, stand ein großes Klavier, welches aus Naturholz war.
Auf dem Klavierhocker lagen Zettel, auf denen etwas gekritzelt war.
"Ich bin gleich wieder da, Schönheit.", Timo stieß sich hoch und ging schnell in sein Zimmer.
Eine gute Virtelstunde später platzte Timo ins Wohnzimmer.
"Komm mit.", sagte er aufgeregt.
Sam folgte ihm in sein Zimmer, das verdunkelt wurde.
Auf dem Schreib-und Nachttisch waren Kerzen aufgestellt.

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Ich finde es nicht so gut, aber wie gesagt, ich kann im Moment keine Liebesgeschichte schreiben. x:
Vielleicht bewerten und und kommentieren wär' endlaser. 
Ihr könnt es auch mit "scheiße" bewerten, wenn  ihr es findet.
Und wenn es schlechter geworden ist, einfach mal ins Kommentar oder als Nachricht oder Pinnwandeintrag bei Schülervz schreiben. (:
Danke.♥

Dienstag, 19. Juli 2011

Kapitel 4. c:

"Hallo?", meldete sich eine Stimme, die definitiv im Stimmbruch war.
"Hey. Ich bin's. Sam.", antwortete sie zögernd.
"Hallo, Süße. Wie geht's dir?", fragte er.
"Gut, gut. Und dir?"
"Auch, auch. Hör mal. Was hältst du davon, wenn ich vorbei komme. Oder du zu mir?"
Sam saß nervös auf ihrem Bett und spielte an ihrer Haarsträhne, die immer in ihrem Gesicht hing, rum.
"Ich kann vorbei kommen. Aber deine Eltern..?", zögerte sie.
"..Sind beide arbeiten.", beendete Timo den Satz.
"Dann bis gleich."
"Yo. Bis gleich, Schönheit.", beendeten sie das Telefonat.
Sam sprang vom Bett und wühlte in ihrem Kleiderschrank nach ihren besten Klamotten.
Sie entschied sich für die ordentlichste Jeans und ihr Lieblingsoberteil.
Ihre langen Haare ließ sie offen.
Schminke hatte sie nicht. Also ließ sie es.
"Mama? Ich gehe zu einer aus meiner Klasse. Wir müssen ein Referat machen.", log sie gekonnt.
"Hm. Ist okay. Aber komm nicht zu spät wieder. 20Uhr. Spätestens!"
"Danke, Mama.", rief sie schon auf dem Weg nach Draußen.
Den Weg zu Timo rannte sie. Erst, als die Straße, in der er wohnte, erreicht war, ging sie langsamer. Damit der Atem sich beruhigte.
Gerade wollte Sam auf die Klingel drücken, als sie schon aufgerissen wurde.
"Heeeeeeey!", strahlte Timo.
Sie zuckte ein wenig zusammen, da sie damit nicht gerechnet hätte.
"Hey.", erwiederte sie leise und umarmte ihn kurz.
Sein Duft stieg ihr in die Nase. Ein wenig benebelt merkte sie, wie Timo ihre Hand in seine nahm und sie mit sich in ein großes, helles, ordentliches Zimmer zog.
Die Wände waren in einem ganz hellen grün gestrichen.
Das Bett war groß. Sehr groß. Locker passten zwei Personen da rein.
Die Bettwäsche sah einladend aus. Sie war karriert. In verschiedenen Blautönen und weiß.
Auf dem Bett lagen vier große Kissen.
Darüber an der Wand hing ein großes Foto. In Postergröße.
Sam konnte erkennen, dass es Timo und sein bester Freund Lukas waren. Wahrscheinlich im gemeinsamen Urlaub, den sie letztes Jahr hatten.
Sam erkannte es, an dem Meer, das im Hintergrund war.
Timo machte sich größer und legte einen Arm um Lukas. Zusammen grinsten sie in die Kamera.
Das Bett stand direkt neben einem Bogenfenster, dass fast bis zum Boden reichte.
Die Vorhänge, die weiß waren, reichten bis zum Parkettboden, der hellbraun war und super in das Zimmer passte.
Von den großen Fenstern gab es drei Stück.
Sein Schreibtisch stand direkt vor einem. Ein großer Sonnenstrahlen fiel direkt darauf und spiegelte sich auf eine Uhr, die sehr teuer schien.
Der Kleiderschrank, der aussah, als ob er aus edlem Holz war, nahm fast die ganze Wand ein, die gegenüber vom Bett stand.
Auf den beiden Türen, die sich am Schrank befanden, waren zwei große Spiegel befästigt, in denen man sich komplett betrachten konnte.
Auf dem Nachttisch stand ein einfacher Wecker in dunkelblau und eine Lampe in silber.
Ein Päckchen Taschentücher fiel fast herunter.
"Dein Zimmer ist schön.", staunte sie. Wenn Timos Zimmer schon SO aussah, konnte sie ihn doch unmöglich in ihre alte, verrottete Bude bringen. Das ging einfach nicht!
"Dankeschön, Schönheit. Magst du dich setzen?", bot er ihr an und zeigte auf's Bett.
Sam nickte nur und ging langsam auf das Bett zu.
"Willst du auch was trinken?", fügte er hinzu.
"Ne. Danke.", lehnte sie ab und guckte ihm direkt in die Augen.
Er hielt ihrem Blick stand und zog eine Grimasse, damit sie lachte.
Timo liebte Sams Lachen. Es war so herzlich und fröhlich.
Ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.
Zusammen saßen sie auf dem gemütlichen Bett.
Sam lehnte ihren Kopf an seine Schulter und schloss die Augen.
"Alles okay bei dir, Schönheit?", fragte er, strich ihr über die leicht abstehenden Haare und drückte ihr einen Kuss auf den Kopf.
"Bei dir immer.", grinste sie und drückte sich an ihren Freund.
Wie toll das klang. "Ihr Freund."
"Das hast du süß gesagt.", murmelte er.
Der Geruch von ihrem Shampoo stieg in seine Nase.
"Du bist süß.", erwiederte sie.
"Und du bist wunderschön.", sagte er ernst und drückte ihr einen langen, zärtlichen Kuss auf die Lippen.
"Bin ich nicht.."
Sam senkte den Blick und starrte auf ihre Füße.
"Für mich schon.", er erhob ihren Kopf mit seinen Fingern, sodass sie ihm in die Augen blicken musste."
"Sieh mich an.", forderte er.
Sie tat das, was er wollte.
"Deine Augen sind wunderschön, Sam. So, wie alles an dir.", flüsterte er ernst in ihr Ohr.

___________

Also.
Tut mir leid, aber ich kann im Moment keine Liebesgeschichte schreiben.
Vielleicht ja doch. Ich weiß es noch nicht.
Ich geb natürlich mein Bestes.
Wenn es schlechter wird, dann sagt mir bescheid.
-Tommi.♥

Montag, 18. Juli 2011

Kapitel 3 und Wichtiges. (:♥

Also hier erstmal das Kapitel. Es ist nicht besonders lang, aber ich hab keine Zeit mehr. 
Das nächste wird dann morgen oder so kommen. Heute auf keinen Fall mehr. c:
Das Wichtige steht unten drunter. Bitte auch noch lesen. :p c:


Auf dem Nachhauseweg kreisten ihre Gedanken so sehr, dass sie Kopfschmerzen bekam.
Ein Pochen breitete sich in ihrer rechten Kopfhälfte aus. Sam verzog das Gesicht und stöhnte leise schmerzerfüllt auf.
Das Treppensteigen im Haus fiel ihr schwer, doch sie quälte sich nach oben.
Als sie die Tür öffnete, wurde sie schon von ihrer wütenden Mutter erwartet.
"Wo treibst du dich rum?! Hab ich dir das erlaubt?", schrie sie los.
"Bitte, Mom. Nicht so laut. Ich hab Kopfschmerzen.",  versuchte Sam ihre Mutter zu beruhigen.
"Kopfschmerzen?! Das ist mir doch egal! Wo ist dein Bruder?!", schrie sie weiter.
"Er ist bei Marc..", murmelte die eingeschüchterte Tochter.
"Achso. Hm. Geh ihn abholen. Es ist schon gleich sieben.", befahl sie.
"Ist okay.. Mach ich..", murmelte Sam und schloss leise die Haustür.
Auf dem Weg zu Marc kam sie an Timos Haus vorbei, den sie schon von weitem im Garten sehen konnte.
Sam versuchte, sich zu verstecken, sodass Timo sie nicht sehen konnte.
"Hey, Sam. Kannst du kurz herkommen?", rief eine Stimme zögerlich.
"Ja.. Klar.", rief Sam zurück.
Langsam machte sie sich auf den Weg zu Timos Haus.
Zögernd blieb sie vor dem weißen Gartentor stehen.
Da stand Timo. Mit seinen tolle Haaren, die er immer zerwuschelte, wenn er nervös war, so, wie in diesem Augenblick.
Ein schiefes, unsicheres Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.
Sams Knie gaben nach, doch sie musste stark bleiben.
Einmal tief durchatmen und es ging wieder.
"Was gibt's denn?", fragte sie so cool, wie möglich.
Timo holte etwas aus seiner Hosentasche heraus.
Es knisterte kurz. Sam erkannte es sofort.
Es war der Brief. Eine Hitze machte sich in ihrem Gesicht bemerkbar. Sofort war ihr klar, dass sie rot wurde.
"Ich.. Ich habe darüber nachgedacht. Natürlich kann ich dich verstehen. Aber ich meine es ernst, Sam.", er musterte sie.
"Worauf willst du hinaus?", fragte sie etwas verwirrt.
"Ich mag dich. Ernsthaft. Und ich glaube, es ist mehr, als mögen, verstehst du?", stotterte er vor sich hin.
"Ja...?", ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen.
"Willst du vielleicht. Also. Mit mir zusammen sein?", er errötete stark und legte verlegen die Hand in den Nacken.
Sams Augen vergrößerten sich. Sie schlug ihre Hand vor den Mund und konnte nichts sagen.
"Also?", fragte Timo nach.
"Mhm!", brachte sie hervor.
Er schloss die Augen, beugte sich langsam über den Gartenzaun und legte seine weichen Lippen auf ihre, die ein wenig nach Erdbeeren schmeckten, die Sam auf dem Weg gegessen hatte.
Ihre Beine gaben so stark nach, dass sie sich am Zaun festhalten musste.
"Timo. Komm rein. Es gibt essen!", rief eine Frauenstimme aus dem großen, weißen Haus.
Langsam löste er sich von ihr und blickte in die großen, blauen Augen.
"Ich ruf dich an.", sagte er als Abschied, drückte Sam noch einen Kuss auf die Stirn und war ins Haus verschwunden.
Ein Strahlen breitete sich auf ihrem Gesicht aus.
Im Schneckentempo ging es zu Marcs Haus, welches in der selben Straße, wie Timos lag.
Jake wartete schon auf sie.
"Können wir los?", fragte sie fröhlich.
"Ja.", strahlte er ihr entgegen und stürmte auf sie zu.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg.
"Was habt ihr so gemacht?", fragte Sam.
"Alsooo. Wir waren draußen, haben Fußball gespielt, ein Eis gegessen und haben wieder Fußball gespielt. Ich will Mama fragen, ob ich am Freitag bei Marc schlafen darf. Meinst du, sie erlaubt es?"
"Da bin ich mir ziemlich sicher."
Das Wetter war aufgehellt. Die Sonne kam durch die dichten Wolken ein wenig zum Vorschein. Es hatte aufgehört, zu regnen. Außerdem war es wärmer, als am vorigen Tag.
Alles in allem merkte man, dass der Frühling gekommen war.
Auf dem nassen Asphalt krümmten sich ein paar Regenwürmer, die Sam schon immer gehasst hatte.
Eine Amsel kam langsam angetapst und zack. Hatte sie zugeschnappt und flog weg.
Vermutlich zu ihrem Nest. Aber das wusste niemand so genau.
"Sieh mal, Sam!", rief ihr Bruder begeistert auf und zeigte in den Himmel, in dem sich ein schöner, großer Regenbogen breitgemacht hatte.
Wie schön sie es fand, dass sich ihr Bruder nie Gedanken um etwas ernstes machte.
Nie über Geld. Oder die Schule. Oder Vertrauen. Oder die Liebe. Noch nicht. Darüber war Sam sehr froh.
Die Welt ist eh einfacher, wenn man sich noch keine Gedanken um all das machen musste.
Insgeheim hoffte sie sogar, dass Jake nie damit anfangen würde und immer ihr kleiner Junge bleibe.
"Hallo mein Schatz.", lächelte ihre Mutter und umarmte Jake kurz, aber stark.
Sie liebte ihn schon immer mehr, als Sam. Am Anfang hatte sie das gewaltig gestört, doch schon längst hatte sie sich damit abgefunden.
So war das Leben.
"Ach und Sam?", Sam wurde aus ihren Gedanken gerissen und blickte auf.
"So ein Junge hat für dich angerufen. Timo. Wer ist das?!", wollte ihre Mutter wissen.
"Keine Ahnung, was der will. Der geht in meine Klasse. Bestimmt nur wegen Hausaufgaben, oder so.", log sie und wählte schon die Nummer.
Schnell ging sie in ihr Zimmer und schloss die Tür ab. Dann ließ sie sich auf's Bett fallen und wartete, bis jemand an der anderen Leitung abhob.

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Jetzt das Wichtige;
Das ist das Kapitel, in dem ich gern mal wissen möchte, wer denn alles diese Geschichte liest.

Besser gesagt; Wie viele.
Vielleicht drückt ihr einfach auf "Gut" oder hinterlasst ein Kommentar mit "Anonym" oder vielleicht eurem Account. Das wäre echt toll. (:


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Anonym hat gesagt…




ich will jetzt auch weiterlesen. jetzt sofort. o:

& wer schreibt das ? ein junge ? ehrlich jetzt ? als ich auf den link gedrückt hab, hab ich nicht drauf geachtet von wem der kommt.

wenn ja, respekt. wirklich toll. :)

Ja. Ich bin n Junge. Und dankeschön. (:

Sonntag, 17. Juli 2011

Kapitel 2. x:

Aaaachtung!
Das Kapitel ist extra etwas länger, weil morgen wahrscheinlich keins kommen wird. 

Es ist aber echt n bisschen mies, weil ich abgelenkt war. Also müsst ihr ja nicht lesen oder so. x:
Und ein Dank, an alle, die das hier lesen. c:
Danke an die Meinungen, die ich bekomme. Freut mich echt. (:

-Tom.♥
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"Also.. Ich.. Keine Ahnung. Gibst du mir Zeit? Ich denke darüber nach.", brachte Sam nur heraus.
Wieso konnte sie ihm nicht sagen ,dass er es war, von dem sie träumte?
Dass er es war, den sie wollte?
Dass sie ihn schon seit sie zusammen in einer Klasse waren, toll fand?
Wieso ging das denn nicht?
"Mach doch was du willst, ey.", nuschelte Timo, schob Sam leicht beiseite und ging zurück in den Klassenraum.
Sie schüttelte gedankenverloren den Kopf und folgte ihm langsam. Still setzte sie sich auf ihren Platz.
Der restliche Tag verging recht schnell.
Keiner beachtete Sam, was auch gut war.
Dann endlich ertönte die nervtöntende Klingel.
Schnell packte sie ihre Sachen in den Ranzen, setzte ihn auf und spurtete los. Nach Hause.
Sie öffnete die Haustür, spurtete nach oben, schmiss ihre Tasche auf's gemachte Bett, ging in die Küche und fing an, das Essen für sie und Jake zu machen.
Jake. Wo war er?
"Verdammt.", fluchte sie, schlüpfte wieder in ihre alten, schwarzen Turnschuhe und rannte zur Grundschule.
Vor dem Gebäude saß ein Junge. Die Hände auf die Knie gestützt.
"Tut mir leid, Jakie..", murmelte Sam und ging langsam auf ihn zu.
Träge hob er den Kopf und blickte ihr in die hellen Augen.
"Du hast mich vergessen! Einfach vergessen!", man konnte die Enttäuschung in seiner Stimme hören.
"Es tut mir doch leid.. Komm. Wir gehen nach Hause, ja?", versuchte sie die Lage zu retten.
"Nein. Wenn du mich schon vergisst, kann ich ja gleich hier bleiben.", muckelte er und verschrängte die Arme trotzig vor seiner schmalen Brust.
Normalerweise würde es süß aussehen, wenn Sam nicht wüsste, wie sehr sie ihren kleinen Bruder verletzt hatte.
"Und wenn du Schokolade von mir bekommst?", versuchte sie ihn zu bestechen.
"Ich mag keine Schokolade.", brummte er und zog tiefe Falten in der Stirn.
"Ach stimmt ja.. Na dann gehe ich mal allein. Sollst du doch hier bleiben. Mir doch egal. Dann such ich mir eben einen neuen kleinen Bruder.", zuckte sie mit den Schultern.
Unglaubwürdig blickte Jake sie an. Er brachte keinen Ton hervor, sprang auf und umarmte sie stürmisch.
Zart streichte sie ihm über die zerzausten Haare, nahm seine Tasche in die eine, und seine Hand in die Andere Hand.
"Wie war denn dein Tag?", fragte sie ihn, wie jedes Mal, wenn Sam Jake abholte.
"Ganz gut. Ich hab 'ne 2 in Mathe!", verkündete er ihr stolz. Ein Grinsen entwich ihm. Dabei kam die große Zahnlücke hervor, in der bis vor einer Woche noch ein Zahn gesteckt hatte.
"Freut mich."
Zu Hause angekommen, setzte Sam Jake vor den Fernseher, so, wie jeden Tag. Fernsehen durfte er, bis es Essen gab.
"Kommst du?", rief Sam aus der Küche.
Jake stellte den alten Fernseher aus und stampfte in die Küche.
"Polter nicht so. Sonst beschweren sich die Nachbarn wieder.", ermahnte sie und zeigte mit dem Kochlöffel auf ihn. Schuldbewusst deckte er, wie jeden Tag den Tisch, stellte noch eine Flasche Wasser dazu, schaltete das Licht an, weil das Wetter an diesem Tag echt mieserabel war und setzte sich dann endlich auf seinen Platz, der direkt am Fenster lag, da er so gern hinaus schaute und die Straße beobachtete, auf der immer etwas los war.
Der Nachbar, von ganz Unten, der immer mit seinen beiden Pudeln eine Runde drehte, die Frau von gegenüber, die um diese Zeit immer von der Arbeit kam, die vielen Kinder, die sich von der Schule nach Hause quälten, die Autofahrer, die hier lang fuhren,..
Das Mittagessen verlief schweigend.
"Ich gehe gleich zu Marc.", teilte Jake seiner Schwester beiläufig mit.
"Ist okay."
Schnell räumten sie zusammen noch alles ab und schon war er auch verschwunden.
Sam setzte sich vor den Fernseher. Endlich konnte sie auch mal eine kleine Pause machen.
Keiner, der ihr sagte, was sie tun soll.
Keiner, der ihr sagte, dass sie keine Zeit für sowas hat, weil sie noch Aufgaben erledigen muss.
Einfach mal abschalten.
Doch in ihrem Kopf drehten sich tausend Fragen. Fragen um alles. Aber hauptsächlich um Timo.
Wie sollte sie ihm das denn sagen?
Das konnte sie nicht. Sie wusste nicht, wieso. Aber es ging einfach nicht.
Dann fiel es ihr ein. Ihre Großmutter hatte immer gesagt:
"Wenn einem die Worte fehlen, soll man es sich von der Seele schreiben."
Das war eine tolle Idee, dachte sich Sam und ging in ihr kleines Zimmer.
Die Sachen, die auf de kleinen, zugemüllten Schreibtisch lagen, wurden einfach runtergeschmissen.
Als sie sich auf den alten Stuhl setzte, knartschte dieser etwas verdächtig. Aber; Was soll's?
Sam holte ihren Füller und ein weißes Blatt Papier hervor und fing an.

Lieber Timo.
Ich habe dir gesagt, ich denke über deine Worte nach. Und das habe ich.
Schon seit ich dich zum ersten Mal gesehen habe, bist du mir aufgefallen.
Deine lockere, tolle Art. Wie du mit Menschen umgehst. 
Wie deine zerzausten Haare leicht in deinen Augen hängen und du sie immer genervt wegstreichst.
Deine Witze, die echt immer lustig sind, egal, wie doof. Jeder lacht darüber. 
Wie einfach jeder dich mag.
Über dich hört man nie was schlechtes. 
Aber. Weißt du?
Ich wurde schon so schrecklich oft verletzt. Oder mit mir wurde gespielt. Und das tut einfach weh. Und ich kann Leuten nicht mehr so schnell vertrauen. Das braucht Zeit. Verstehst du?
Vielleicht, oder wahrscheinlich war das der Grund, warum ich dir vorhin nicht sagen konnte, was ich fühle. Ich kann einfach nicht über Gefühle reden.
Außerdem stellt sich die Frage, wieso du. Gerade du was von sojemanden wie mir will.
Du kannst jede haben. Das weißt du. Ich weiß, dass du es weißt.
Und wieso willst du mich?
Das verstehe ich nicht. Und deswegen kann ich dir nicht so richtig glauben, dass das dein Ernst war. 


Bitte versteh das..
-Sam.


Zufrieden steckte sie den Brief in einen Umschlag und machte sich auch gleich auf den Weg zu Timos Haus. Sie musste sich echt beeilen, da ihre Mom nicht mitbekommen darf, dass sie weg war.
Sein Haus lag in dem reichsten Virtel der Gegend. Der Vorgarten war gepflegt und von einem weißen, makellosen Zaun umgeben.
Ein kleiner Teich mit Fischen bedeckte einen großen Teil.
Der andere Teil war von schönen, bunten Blumen bedeckt.
Kein Grashalm stand über. Sehr vorsichtig und leise tapste sie zur Haustür. Kein einziger Fettfleck war zu sehen. Sehr ungewöhnlich, da Timo noch 2 kleinere Geschwister hatte, wie Sam wusste.
Eins war in Jakes Alter. Das Andere sogar noch jünger. Und Kinder spielen doch und machen sich dreckig, oder nicht?
Ohne sich weiter Gedanken darüber zu machen, steckte sie den Brief durch den Briefschlitz und verschwand so schnell wie möglich nach Hause.

Kapitel 1. c:

Der Regen plätschert gegen die großen, zugezogenen Fenster.
Ein lautes Pipen ertönt. Gefolgt von einem leisen,genervten, unterdrückten Stöhnen.
Sam quälte sich aus ihrem warmen Bett, strich sich kurz über die zerzausten Haare und schlüpfte in ihre Hausschuhe, die sich von innen ziemlich kalt anfühlten.
Langsam schlurfte sie in die große Küche und setzte sich an den runden Küchentisch.
Ihr kleiner Bruder war schon hellwach. Das hasste sie. Sehr.
"Bringst du Jake zur Schule?", fragte ihre Mutter und war auch schon zur Arbeit verschwunden.
"Was bleibt mir anderes übrig?", murmelte sie zu sich selbst, machte sich schnell fertig, schnappte sich ihre Schultasche und schubste Jake zur Tür.
Als sie an der Außentür vom Hochhaus, in dem sie lebten, ankamen, fiel Jake ein, dass er seine Brotdose vergessen hatte. Sam stöhnte genervt auf und öffnete die Haustür.
Schnell stürmte er nach oben.
Ein "Beeil dich!" konnte sie sich nicht verkneifen.
Außer Atem kam er unten an. "Wir können los", brachte er hervor.
"Mach deine Jacke zu und setz' die Kaputze auf. Es regnet", lächelte Sam und wuschelte ihm durch die Haare.
Sie waren ziemlich spät dran.
"Bis nachher. Ich hol' dich ab. Warte dann auf mich, falls ich nicht da sein sollte", verabschiedete sie sich und rannte zu ihrer Schule, die nicht weit entfernt war.
Direkt, als es klingelte, stürmte sie in die Klasse.
Wie sie die Leute hasste. Genervt setzte Sam sich auf ihren Platz und holte schonmal ihre Schulsachen hervor.
Jemand stellte sich vor Sam und warf einen Schatten. Langsam blickte sie nach oben in das makellose Gesicht ihres Klassenkameraden Timo.
"Guten Morgen, Süße", lächelte er. Huh?! Timo sprach sonst nie mit Sam. Was'n mit dem los?!
"Ehm.. Morgen?", flüsterte sie, da ihr die Stimme versagte.
Ein letztes Mal lächelte er und setzte sich auf seinen Platz ganz hinten, da die Schulglocke ertönte.
Mitten in der Stunde wurde sie von Natalie angetippt, die hinter ihr saß.
Ein Zettel, der total klein zusammen gefaltet war, wurde an sie gereicht.
Mit schmieriger Schrift stand darauf:
"Ich muss in der Pause mal mit dir reden. Allein.
-Timo."
Total verwundert zerbrach sie sich die restliche Stunde den Kopf darüber, was es denn sein könnte. Noch nie wollte Timo mit ihr reden.
Als es klingelte und der Lehrer den Raum verließ, winkte Timo Sam zu sich.
"Was ist denn los?", fragte sie vorsichtig.
"Komm mit raus."
Und da standen sie. Allein. Alle anderen im Klassenraum. Nur sie und Timo draußen.
Timo, der verdammt gut aussah. Mit seinen hellbraunen Haaren und den dunklen, fast schwarzen, mandelförmigen Augen. Er war größer als Sam. Fast einen Kopf.
Und riechen tat er auch gut. Nie zu stark. Aber dennoch, dass man von einer leichten Wolke umgeben war, wenn man neben ihm stand.
Immer die neuesten Klamotten. An diesem Tag eine dunkle Röhre, die in seine grünen Schuhe gesteckt war. Dazu ein einfacher, weißer Pullover. Doch er sah toll damit aus. Verdammt toll.
"Also, Sam.. Ich weiß nicht genau, wie ich es dir sagen soll, aber...", stotterte Timo und starrte auf seine Hände.
"Was gibt's denn?", wollte sie wissen und versuchte, seine Blicke aufzufangen.
"Immer, wenn ich dich ansehe, da könnte mein Magen explodieren.
Wenn ich deine Stimme höre, auch wenn es nur ein kleines Wort ist, ich erkenne sie überall, da werden meine Knie weich und ich habe das Gefühl, ich muss dich sehen, sonst sterbe ich.
Wenn ich weiß, dass du da bist, bin ich verdammt nervös. Ich kann mich nicht konzentrieren und wenn ich zu Hause bin, vermisse ich dich.."
Sam starrte Timo mit großen Augen an.
"Du lügst.", brachte sie nur hervor.
"Ja. Genau. Bei sowas lüge ich dir eiskalt was vor..", murmelte Timo und schien sichtlich enttäuscht.
"So war das doch nicht gemeint, man."
"Ach? War es nicht?! Komm. Vergiss es.", er ging zurück in die Klasse.
Sam umfasste sein Handgelenk und hielt ihn zurück.
"Was noch?!", fauchte er genervt.
"Willst du nicht wissen, was ich darüber denke?"
"Ja. Doch. Stimmt.."
Sie ließ seinen Arm los und versuchte, die richtigen Worte zu finden.

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Also. Der Bruder heißt so, weil ne Freundin das wollte.
Und Jakie?
Falls du das je lesen solltest; Schuligung. :D

Samstag, 16. Juli 2011

Einleitung. c:

Es war einmal ein Mädchen.
Sie hatte gerade ihren 15.Geburtstag hinter sich.
Die Haare waren recht dunkel und immer etwas gewellt.
Die Augen waren strahlend blau. Wenn man sie ansah, schaute man automatisch in ihre Augen.
Sie wirkte immer glücklich. Immer.
Immer ein Lächeln auf den Lippen und immer dieses Strahlen im Gesicht.
Doch war es wirklich so?
Nein. War es nicht.
Denn ihr Leben war mies. Ziemlich sogar.
Freunde?
Nö. Hatte sie nicht.
Eine Familie?
Konnte man diese Leute, die mit ihr zusammen lebten, wirklich "Familie" nennen?
Eher nicht.
Ihre Mom behandelte sie wie eine Putzfrau. Alle Aufgaben wurden an sie abgeschoben.
Einen Vater gab es nicht. Den hatte sie auch nie kennen gelernt.
Ihre Mom sagte immer, dass er tot sei, aber das glaubte sie schon lange nicht mehr.
Dann gab es da noch ihren kleinen Bruder. Ihren Bruder, den sie liebte. Sehr sogar.
Ihr Bruder, der ihr als einziger das Gefühl gab, etwas wert zu sein. Der sie liebte und sich um sie sorgte. Er war der Einzige, der sich freute, wenn sie nach Hause kam und der Einzige, der traurig war, wenn sie nicht anwesend war.
Ihre Kleidung bestand eher aus.. alten, weiten Sachen, da ihre Mutter nicht wollte, dass sie wie eine "Schlampe" rumlief.
Ihr war es eigentlich egal. Solange sie überhaupt Klamotten hatte.
Doch alle aus ihrer Klasse hatten mitlerweile schon eine Beziehung hinter sich oder sind gerade mitten drin. Doch wer interessiert sich schon für jemanden wie sie?
Sie wurde nicht mal angeguckt. Und wenn, dann wurde über sie gelacht.
Ob sie verliebt war?
Ja. War sie. Und wie.