Einen Dank, an alle, die die Geschichte regelmäßig lesen, bewerten und mir ihre Meinung sagen. c:
Das freut mich echt riesig. Ich hätte nie gedacht, dass so eine Geschichte so gut ankommt. o:
Das Kapitel ist ziemlich lang. -Finde ich.
Deswegen hat es auch echt lange gedauert. x:
Einen ganzen Abend, man! :D
Aber was soll's.
Ich finde, es ist mir einigermaßen gelungen, auch, wenn mir am Anfang echt die Idee gefehlt hat, die dann aber kam.
Ich hoffe, ich konnte es gut umsetzten und euch gefällt das.
Also;
Dankeschön für's lesen, bewerten und kommentieren. :*
Vielleicht stimmt ihr noch rechts ab, ob die Geschichte n gutes Ende haben soll?
Wär endlaser.♥
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"Was hast du vor?", fragte Sam ein wenig verwundert.
Timo sagte nichts und fing einfach an, ihren Hals zu küssen und sie zum Bett zu schieben.
Er versuchte, ihr unter das pinke Oberteil zu fassen, doch Sam drückte ihn weg.
"Was ist los, Baby?", fragte er. Leidenschaft flackerte in seinen braunen Augen auf. Begierig leckte er sich über die Lippen.
"Was hast du vor?", fragte sie ein wenig beängstigt.
"Wirst du gleich sehen.", Timo starrte ihr auf die Oberweite. Das merkte Sam sofort.
Unwohl verschränkte sie die Arme.
"Ich geh' jetzt besser.", murmelte sie und stand auf, doch Timo hielt sie fest.
"Bitte bleib, Schönheit. Ich werde nichts machen, was du nicht willst.", versicherte er ernst.
Das Flackern war aus seinen Augen verschwunden.
Sam nickte kurz und setzte sich wieder hin. Dennoch in einem kleinen Abstand zu Timo.
Sie legte die Hände auf ihre Oberschenkel, die sie definitiv viel zu fett fand und blickte sich im Zimmer um.
Er hatte sich ja schon Mühe gemacht.
Die schönen Kerzen, es war angenehm warm, alles schön verdunkelt.
Und ein leichter Duft von Kirschen lag in der Luft, wie sie das liebte.
Woher wusste Timo das? Oder war es doch nur ein Zufall?
"Ach, ich hab noch was für dich!", fiel ihm ein. Er klatschte sich mit der rechten Handfläche gegen die Stirn und sprang fluchtartig auf.
Er verließ das Zimmer.
Sam hatte einen kurzen Moment, um durchzuatmen.
Auf was ließ sie sich hier eigentlich ein?
Timo war eh nur ein Typ, der nur das eine will. Er war eh nur ein scheiß Player, so, wie alle Jungen in diesem Alter.
Außerdem; Was sollte Timo von ihr wollen?
Er. Gerade er, der schon zehnmillionen Mädchen vor ihr hatte.
Wieso war sie nur so blind gewesen?!
Tränen stiegen in ihre Augen und kullerten wie Regentropfen die Wangen runter, direkt auf ihr Oberteil. Sie leckte sich über die feuchten Lippen, die ein bisschen nach Salz schmeckten.
Ein Knoten bildete sich in Sams Hals. Sie hatte das Gefühl, zu ersticken.
Laut schluchzte sie auf.
"Weg. Einfach nur weg.", dachte sie sich.
Als sie aus der Zimmertür platzte, kam sie ins Stolpern und fiel hin.
Fluchend rappelte Sam sich auf.
"Hey, Süße. Wieso weinst du denn? Was ist los?", fragte Timo, der direkt vor ihr stand und eine Hand zum Hochhelfen anbot.
"Lass mich.", entfuhr es ihr. Sam schubste ihn beiseite und machte sich aus dem Staub.
"Sam! Warte!", schrie Timo und rannte ihr hinterher.
Völlig außer Atem holte er sie ein.
"Sam, Schönheit. Bitte warte. Sag mir bitte, was ich falsch gemacht habe..", flehte er.
"Nichts. Ist schon okay. Ich muss nur nach Hause.", log sie und versuchte, an ihm vorbei zu verschwinden.
"Lüg mich nicht an, Schönheit. Komm, sag mir die Wahrheit. Bitte..", Timo sah sie durchdringend an. Er bettelte schon..
"Du verarschst mich doch nur.", die Tränen fingen wieder an zu laufen.
"Was?! Wie kommst du denn darauf?", fragte er geschockt.
"Gib's doch einfach zu.", nuschelte sie und wischte sich die Tränen weg. Aufgewühlt wuschelte sie sich durch die Haare.
"Es stimmt nicht, Sam. Ich liebe dich! Hörst du? Ich liebe dich!"
"Und wen nächste Woche?"
"Dich, man! Ich kann dir natürlich nicht versprechen, dass es für immer halten wird, aber es ist mir ernst. Bitte glaub mir doch.."
Die Glocken fingen an zu läuten. Also war es schon achtzehn Uhr.
"Ich muss nach Hause.", flüsterte Sam und wich Timos Blicken aus.
Ihre Tränen wischte sie sich am Handrücken ab.
"Ich.. Ich hatte eine Überraschung für dich..", man hörte den traurigen Unterton. Er senkte den Blick und starrte auf den grauen Asphalt. Ein kleines, schwarzes Steinchen lag vor seinen dunkelblauen Sneakers. Timo fixierte es, als ob er wollte, dass es ihm einen Ratschlag gab, oder etwas sagte.
"Achso.", gab sie nur kalt von sich und machte sich auf den Heimweg.
Das "Ich liebe dich.", welches Timo flüsterte, hörte sie natürlich nicht. Ebenso wenig sah sie, dass ihm Tränen aus den Augen quollen.
Eine Weile blickte er ihr nach, bis Sam nicht mehr zu sehen war. Dann ging er rein und schmiss sich auf sein Bett.
Als er gerade eingeschlafen war, wachte er auch wieder auf.
Ein leises, dumpfes Klopfen ertönte.
Verwirrt stand er auf und schaltete das Licht an, welches in seinen Augen brannte.
Sein Blick verengte sich.
Müde und verschlafen öffnete er die Haustür.
Vor ihm stand Sam.
Sam. Mit verwuschelten Haaren, die in alle Richtungen abstanden, einer kurzen, verwaschenen Hose und einem weiten Pullover, der ihr viel zu groß war.
Ihre Augen waren rot und verquollen und ihre Nase lief.
"Was ist denn los?!", wollte der geschockte Timo wissen.
"Es tut mir so leid, Timo..", schluchzte sie und drückte sich an ihn.
"Ist doch kein Problem, Schönheit.. Komm erstmal rein."
Er nahm sie in den Arm und führte sie in die Küche. Dort setzte sie sich auf einen Küchenstuhl, der so aussah, als ob er total selten benutzt wurde.
"Möchtest du einen Kakao?", bot er ihr an und holte zwei Tassen raus, auf denen Weihnachtsmänner abgebildet waren.
Sam nickte nur.
Er machte Milch heiß und füllte sie in die Tassen.
Dazu kippte er ein wenig Kakao, rührte um und stellte ihr die eine Tasse auf den Tisch.
Sam, die im Schneidersitz auf dem Stuhl saß, nahm die Tasse in beide Hände und pustete, damit der Kakao nicht mehr so heiß war.
"Was tut dir denn leid, Schönheit?", fragte Timo und setzte sich auf den Stuhl, der direkt auf der anderen Seite des großen Küchentisches stand.
"Wie ich mich aufgeführt habe. Einfach alles.."
Tränen quollen erneut aus ihren Augen.
Er beugte sich vor und wischte ihr die Tränen mit seinen Fingern weg.
"Nicht weinen, Schönheit. Ist doch nicht schlimm.", versicherte er und nippte an seiner Tasse.
"Ich liebe dich, Timo."
"Ich dich auch, Schönheit.", ein Lächeln entwich ihm und seine Augen strahlten wieder so, wie Sam es liebte.
"Du sagtest, du hast eine Überraschung für mich?", strahlte sie.
"Oh ja. Hab ich. Komm mit."
Timo stand auf, stellte seinen Stuhl ran, nahm Sams Hand und ging mit ihr ins Wohnzimmer.
"Wo sind eigentlich deine Eltern?", fragte sie verwundert.
"Arbeiten.", antwortete er nur knapp.
"Und was ist mit deinen Geschwistern?", Sams Augen weiteten sich geschockt.
"Die sind bei meiner Oma.."
"Achso.", Sam merkte, dass dieses Thema unangenehm für ihn war, also beließ sie es dabei.
Etwas unschlüssig stand sie nun im Raum.
Timo schlenderte zum Klavier, setzte sich auf den Klavierhocker und fragte:
"Kennst du das Lied. 'God damn, you're beautiful'?"
"Nein. Ich glaube nicht..", überlegte Sam.
Timo konzentrierte sich und fing an zu spielen.
Noch nie hatte sie so etwas schönes gehört.
Wie die Noten harmonierten und wie gut er einfach spielen konnte.
Totenstille herrschte im Raum. Nein. Auf der ganzen Welt.
Die Zeit war stehen geblieben. Man hörte nur die Musik.
War es überhaupt Musik? Oder war es etwas magisches?
Das wusste Sam nicht.
Sie wusste nur, dass sie noch nie in ihrem Leben etwas so schönes gehört hatte.
Ihre Augen waren geschlossen und ihre Seele ließ sie baumeln.
Als Timo fertig war, öffnete auch er die Augen.
Eine Stille herrschte im Raum. Doch die Stimmung war magisch.
"Hey. Du weinst ja schon wieder.", besorgt kam Timo auf sie zu und küsste ihr die Tränen weg.
"Ja. Weil es so schön war."
Er drückte sie an sich.
"Ich liebe dich, Sam."
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Hier der Link zu dem Lied, für alle, die es nicht kennen. x:
Hier der Link zu dem Lied, für alle, die es nicht kennen. x:
du immer mit deiner musik ey :D
AntwortenLöschenimmer spielt er ein lied für sie
-knuffig
freu mich aufs nächste
-Tabi
Das Beste Kapitel! *o*
AntwortenLöschenMach' ja weiter so! :b
- Lorena (:
man. ich muss fast heulen :o!
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