Jaja. Das Kapitel war schon fertig.
Ich hab aber Kopfschmerzen, also stelle ich es online.
Und das wäre sonst zu lang geworden. x;
Vielleicht kommt das spektakuläre dann nachher noch, aber ich weiß es nicht.
Also mal sehen. (:
Und danke für die Kommentare und Bewertungen unso.♥
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Keiner traute sich, etwas gegen Sam und Timo zu sagen.
Das war auch gut so. Als die Schulglocke ertönte, wartete Timo noch auf Sam, die etwas sehr langsam ihre Sachen zusammenpackte.
"Alles okay?", fragte er und fasste ihr an die Schulter. Erschreckt zuckte sie zusammen und ließ ihr Etui fallen.
Timo bückte sich und hob es auf, dennoch ließ er Sam nicht aus den Augen.
"Ich habe doch gar nichts zum Anzuziehen.", murmelte Sam und nahm ihm das Etui ab, um es in die Tasche zu stecken.
"Dann gehen wir dir gleich was kaufen. Dein Bruder ist doch nach der Schule zu Marc, oder? Und deine Mom ist arbeiten."
"Und das Geld? Wo bekomme ich das Geld für schöne Kleidung her?", fragte Sam verzweifelt, als sie schon das Schulgelände verlassen hatten.
"Mach dir darüber mal keine Gedanken, Schönheit."
Timo schleifte Sam in die Innenstadt.
Direkt der erste Laden, in dem es schöne Klamotten gab, wurde von den beiden angesteuert.
Sam fühlte sich total unwohl.
Überall Mainstream-Weiber mit gefärbten Haaren, diesen beigen Hosen, die oben so weit waren, einem gestreiften Oberteil von H&M, was eh jeder hatte, geschminkt wie eine Barbie und dann diese Taschen, die eh jeder hat.
Und dann Sam.
Sam war ungeschminkt, wie immer. Sie hatte einen weiten Pullover und eine normale Jeans an und hatte einen normalen Rucksack um ihre Schultern hängen.
"Such dir was schönes aus, Sam.", lächelte Timo liebevoll.
Im Radio lief verdammt laut "Low- Flo Rida feat. T-Pain".
Etwas unwohl machte Sam sich auf die Suche nach einem schönen Outfit für die Party.
Viele Kleider und Röcke, Hosen, Tops, Pullover und was es sonst noch so gab, probierte sie an.
Doch jedes Mal fühlte sie sich unwohl.
"Können wir in einen anderen Laden gehen, Timo?", fragte Sam.
"Natürlich.", etwas gelangweilt machten sie sich auf den Weg zum nächsten Laden.
Wie viele Leute da rumliefen.
Mädchen mit Tüten, Leute mit ihren Hunden, Familien mit Kindern, Mütter mit einem Kinderwagen, Pärchen oder Freundinnen. Es schien echt jeder an diesem Tag unterwegs zu sein.
Nach einer Millionen von Läden fand sie endlich einen, in dem es ein wunderschönes Kleid gab.
Es war hell. Sehr hell. Dennoch nicht ganz weis, sondern in einem leichten lilanen Schimmer.
Trägerlos und bis zu den Knien.
Am Bauch hatte es so etwas wie einen Gürtel. Trotzdem war es nur ein Band. In Schwarz.
Sam war sich unsicher. Dennoch probierte sie es an.
Es lag perfekt um ihren Körper.
Da es unten weit abfiel, saß es toll.
Es war nicht zu eng und rutschte auch nicht.
"Du siehst. Wow. Einfach. Wow!", Timo stand fassungslos da. Sein Mund war geöffnet und seine Augen geweitet.
"So schlimm?", fragte Sam ernst und begutachtete sich im Spiegel.
"So toll, Schönheit..", staunte er und wurde leicht rot, als er merkte, dass sein Mund offen stand.
"Dankeschön..", lächelte sie und zog sich um.
Also gut. Ein Kleid hatte sie also schon.
Jetzt noch Schuhe.
"Ich finde, dass schwarze High-Heels am besten passen, oder?", überlegte sie und steuerte den Schuhladen an.
"Keine Ahnung..?", also hatte Timo keine Ahnung von Schuhen. -Toll.
Die Schuhe waren schnell gefunden.
Da Sam schmale Füße hatte, die in ihre Größe immer passten, war dies kein Problem.
"Meine Cousine kann dich schminken, Sam. Wenn du willst.", schlug Timo auf dem Weg zum Bus vor.
"Das fänd' ich toll.", stimmte sie zu.
Also setzten sie sich gleich in den Bus, der direkt vor der Tür von der Cousine hielt, wie Timo sagte.
Keine fünfzehn Minuten später waren sie da.
Seine Cousine, die Clara hieß, wie er ihr mitteilte, lebte in einer kleinen Wohnung, die aber in einer schönen Gegend lag.
Ihre Wohnung war schön eingerichtet auch, wenn sie etwas chaotisch war.
Aber das machte Clara sympatischer, fand Sam.
Sie hasste es, wenn es immer so aufgeräumt und ordentlich war..
Freundlich empfing Clara die Beiden.
"Du bist aber wirklich auch so verdammt hübsch.", stellte sie neidisch fest und schaute direkt in die Augen.
"Dankeschön.", bedankte sie sich.
"Dann setz' dich mal hier hin.", Timos Cousine war Kosmetikerin und hatte eine Menge Ahnung von Schminke.
Sie hatte schon einen Platz vorbereitet, der hell beleuchtet war.
Ein großer Spiegel hing an der Wand. Direkt davor ein Tisch mit vielen, großen Schminkpaletten.
"Na dann mal los.", murmelte Clara und fing an, Sam zu schminken.
Ganz still und ruhig saß sie da.
Nicht mal unwohl fühlte Sam sich.
Das war etwas ungewöhnlich.
Es fühlte sich toll an, geschminkt zu werden.
Manchmal, wenn sie die Augen öffnete, sah sie Timo, der sie die ganze Zeit beobachtete.
Nach nicht einmal einer halben Stunde war sie fertig.
Clara nahm das Handtuch,welches sie vor den Spiegel gehangen hatte, ab.
Sam sah wunderschön aus.
Ihre Wangen waren leicht rosa. Und ihre Augen strahlten noch mehr. Ihre Wimpern waren lang und lagen toll.
Sie glitzerten leicht.
Und auf ihren Lippen lag ein leichter glanz.
"Dankeschön. Das hast du toll hinbekommen.", bedankte sie sich bei Clara und umarmte sie kurz.
"Kein Problem. Und jetzt gehst du dich umziehen. Das Selbe macht Timo auch. Ihr müsst gleich los."
Sam nickte und verschwand mit den Einkaufstüten im Schlafzimmer.
Timo, der sich ebenfalls neue Kleidung gekauft hatte, ging ins Bad.
Timo war zu erst fertig und wartete mit seiner Cousine auf Sam, die auch gleich darauf die Tür öffnete.
"Tada.", strahlte sie und drehte sich zwei Mal im Kreis.
"Du bist so wunderschön.", starrte er sie an.
"Danke.. Wollen wir los?", fragte sie und nahm Timos Hand.
"Ja. Klar. Danke, Clara.", grinste er und umarmte seine Cousine zum Abschied.
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