Das Kapitel ist extra etwas länger, weil morgen wahrscheinlich keins kommen wird.
Es ist aber echt n bisschen mies, weil ich abgelenkt war. Also müsst ihr ja nicht lesen oder so. x:
Und ein Dank, an alle, die das hier lesen. c:
Danke an die Meinungen, die ich bekomme. Freut mich echt. (:
-Tom.♥
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"Also.. Ich.. Keine Ahnung. Gibst du mir Zeit? Ich denke darüber nach.", brachte Sam nur heraus.
Wieso konnte sie ihm nicht sagen ,dass er es war, von dem sie träumte?
Dass er es war, den sie wollte?
Dass sie ihn schon seit sie zusammen in einer Klasse waren, toll fand?
Wieso ging das denn nicht?
"Mach doch was du willst, ey.", nuschelte Timo, schob Sam leicht beiseite und ging zurück in den Klassenraum.
Sie schüttelte gedankenverloren den Kopf und folgte ihm langsam. Still setzte sie sich auf ihren Platz.
Der restliche Tag verging recht schnell.
Keiner beachtete Sam, was auch gut war.
Dann endlich ertönte die nervtöntende Klingel.
Schnell packte sie ihre Sachen in den Ranzen, setzte ihn auf und spurtete los. Nach Hause.
Sie öffnete die Haustür, spurtete nach oben, schmiss ihre Tasche auf's gemachte Bett, ging in die Küche und fing an, das Essen für sie und Jake zu machen.
Jake. Wo war er?
"Verdammt.", fluchte sie, schlüpfte wieder in ihre alten, schwarzen Turnschuhe und rannte zur Grundschule.
Vor dem Gebäude saß ein Junge. Die Hände auf die Knie gestützt.
"Tut mir leid, Jakie..", murmelte Sam und ging langsam auf ihn zu.
Träge hob er den Kopf und blickte ihr in die hellen Augen.
"Du hast mich vergessen! Einfach vergessen!", man konnte die Enttäuschung in seiner Stimme hören.
"Es tut mir doch leid.. Komm. Wir gehen nach Hause, ja?", versuchte sie die Lage zu retten.
"Nein. Wenn du mich schon vergisst, kann ich ja gleich hier bleiben.", muckelte er und verschrängte die Arme trotzig vor seiner schmalen Brust.
Normalerweise würde es süß aussehen, wenn Sam nicht wüsste, wie sehr sie ihren kleinen Bruder verletzt hatte.
"Und wenn du Schokolade von mir bekommst?", versuchte sie ihn zu bestechen.
"Ich mag keine Schokolade.", brummte er und zog tiefe Falten in der Stirn.
"Ach stimmt ja.. Na dann gehe ich mal allein. Sollst du doch hier bleiben. Mir doch egal. Dann such ich mir eben einen neuen kleinen Bruder.", zuckte sie mit den Schultern.
Unglaubwürdig blickte Jake sie an. Er brachte keinen Ton hervor, sprang auf und umarmte sie stürmisch.
Zart streichte sie ihm über die zerzausten Haare, nahm seine Tasche in die eine, und seine Hand in die Andere Hand.
"Wie war denn dein Tag?", fragte sie ihn, wie jedes Mal, wenn Sam Jake abholte.
"Ganz gut. Ich hab 'ne 2 in Mathe!", verkündete er ihr stolz. Ein Grinsen entwich ihm. Dabei kam die große Zahnlücke hervor, in der bis vor einer Woche noch ein Zahn gesteckt hatte.
"Freut mich."
Zu Hause angekommen, setzte Sam Jake vor den Fernseher, so, wie jeden Tag. Fernsehen durfte er, bis es Essen gab.
"Kommst du?", rief Sam aus der Küche.
Jake stellte den alten Fernseher aus und stampfte in die Küche.
"Polter nicht so. Sonst beschweren sich die Nachbarn wieder.", ermahnte sie und zeigte mit dem Kochlöffel auf ihn. Schuldbewusst deckte er, wie jeden Tag den Tisch, stellte noch eine Flasche Wasser dazu, schaltete das Licht an, weil das Wetter an diesem Tag echt mieserabel war und setzte sich dann endlich auf seinen Platz, der direkt am Fenster lag, da er so gern hinaus schaute und die Straße beobachtete, auf der immer etwas los war.
Der Nachbar, von ganz Unten, der immer mit seinen beiden Pudeln eine Runde drehte, die Frau von gegenüber, die um diese Zeit immer von der Arbeit kam, die vielen Kinder, die sich von der Schule nach Hause quälten, die Autofahrer, die hier lang fuhren,..
Das Mittagessen verlief schweigend.
"Ich gehe gleich zu Marc.", teilte Jake seiner Schwester beiläufig mit.
"Ist okay."
Schnell räumten sie zusammen noch alles ab und schon war er auch verschwunden.
Sam setzte sich vor den Fernseher. Endlich konnte sie auch mal eine kleine Pause machen.
Keiner, der ihr sagte, was sie tun soll.
Keiner, der ihr sagte, dass sie keine Zeit für sowas hat, weil sie noch Aufgaben erledigen muss.
Einfach mal abschalten.
Doch in ihrem Kopf drehten sich tausend Fragen. Fragen um alles. Aber hauptsächlich um Timo.
Wie sollte sie ihm das denn sagen?
Das konnte sie nicht. Sie wusste nicht, wieso. Aber es ging einfach nicht.
Dann fiel es ihr ein. Ihre Großmutter hatte immer gesagt:
"Wenn einem die Worte fehlen, soll man es sich von der Seele schreiben."
Das war eine tolle Idee, dachte sich Sam und ging in ihr kleines Zimmer.
Die Sachen, die auf de kleinen, zugemüllten Schreibtisch lagen, wurden einfach runtergeschmissen.
Als sie sich auf den alten Stuhl setzte, knartschte dieser etwas verdächtig. Aber; Was soll's?
Sam holte ihren Füller und ein weißes Blatt Papier hervor und fing an.
Lieber Timo.
Ich habe dir gesagt, ich denke über deine Worte nach. Und das habe ich.
Schon seit ich dich zum ersten Mal gesehen habe, bist du mir aufgefallen.
Deine lockere, tolle Art. Wie du mit Menschen umgehst.
Wie deine zerzausten Haare leicht in deinen Augen hängen und du sie immer genervt wegstreichst.
Deine Witze, die echt immer lustig sind, egal, wie doof. Jeder lacht darüber.
Wie einfach jeder dich mag.
Über dich hört man nie was schlechtes.
Aber. Weißt du?
Ich wurde schon so schrecklich oft verletzt. Oder mit mir wurde gespielt. Und das tut einfach weh. Und ich kann Leuten nicht mehr so schnell vertrauen. Das braucht Zeit. Verstehst du?
Vielleicht, oder wahrscheinlich war das der Grund, warum ich dir vorhin nicht sagen konnte, was ich fühle. Ich kann einfach nicht über Gefühle reden.
Außerdem stellt sich die Frage, wieso du. Gerade du was von sojemanden wie mir will.
Du kannst jede haben. Das weißt du. Ich weiß, dass du es weißt.
Und wieso willst du mich?
Das verstehe ich nicht. Und deswegen kann ich dir nicht so richtig glauben, dass das dein Ernst war.
Bitte versteh das..
-Sam.
Zufrieden steckte sie den Brief in einen Umschlag und machte sich auch gleich auf den Weg zu Timos Haus. Sie musste sich echt beeilen, da ihre Mom nicht mitbekommen darf, dass sie weg war.
Sein Haus lag in dem reichsten Virtel der Gegend. Der Vorgarten war gepflegt und von einem weißen, makellosen Zaun umgeben.
Ein kleiner Teich mit Fischen bedeckte einen großen Teil.
Der andere Teil war von schönen, bunten Blumen bedeckt.
Kein Grashalm stand über. Sehr vorsichtig und leise tapste sie zur Haustür. Kein einziger Fettfleck war zu sehen. Sehr ungewöhnlich, da Timo noch 2 kleinere Geschwister hatte, wie Sam wusste.
Eins war in Jakes Alter. Das Andere sogar noch jünger. Und Kinder spielen doch und machen sich dreckig, oder nicht?
Ohne sich weiter Gedanken darüber zu machen, steckte sie den Brief durch den Briefschlitz und verschwand so schnell wie möglich nach Hause.
:o
AntwortenLöschenich will jetzt sofort weiter lesen. :o
Toll. *-*
wow ich fins toll *-*
AntwortenLöschendie "blöde" geschichte verzaubert mich *-*
AntwortenLöschenwie gut ein junge einfach schreiben kann, ehy o;
ich will jetzt auch weiterlesen. jetzt sofort. o:
AntwortenLöschen& wer schreibt das ? ein junge ? ehrlich jetzt ? als ich auf den link gedrückt hab, hab ich nicht drauf geachtet von wem der kommt.
wenn ja, respekt. wirklich toll. :)
junge; du hast's einfach drauf *-*
AntwortenLöschendas ist verdammt wundervoll (:
das ist echt voll gut o:
AntwortenLöschenkrasse sache *__*
AntwortenLöschenhab den blog eben erst entdeckt ich liebe es jetzt schon ;*
wow! *-*
AntwortenLöschenschreib ein buch ;P